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> Transplantation – Immunsuppresiva> Pfl ege von Betroffenen und Hoffenden Weitere Themen dieser Ausgabe > Bericht über das Geschäftsjahr 2010> Neue Gesichter im Vorstand des fnb> Einladung zur Jahreshauptversammlung & zum Hauptstadtseminar in Berlin-Spandau> Serie Gesundheitssysteme: Reform in Deutschland


fnb – FORUM – AUSGABE 01·2011 nephrologische Fachweiterbildung fürGesundheits- und Krankenpfl ege (FKN) Termine des fnb 03 hat durch die Bundesarbeitsgemein-schaft nephrologischer Weiterbildungs- Einladung zur Jahreshaupt- stätten einen kompetenzbasierten Rah- menlehrplan für die Fachpfl ege Neph-rologie erstellt. Aufruf Nachwuchspreis Dieser soll nach Zustimmung der Deut- nephrologische Fachpfl ege 2011 03 schen Krankenhausgesellschaft (DKG) bereits bei den nächsten nephrologi- Bericht über das schen Weiterbildungslehrgängen als Geschäftsjahr 2010 04 Grundlage angewendet werden. Die-ses Curriculum beruht auf dem euro- Änderungen im Vorstand des fnb 09 päischen Kernlehrplan der EDTNA / Die Neuen im Vorstand – Thomas Fernsebner ERCA, der im Sinne der Kompetenz- Steckbriefe Meusel + Heekenjann 09 orientierung auf nationale Gegeben-heiten angepasst und modifi ziert wur- Schulung vor Ort 2011 – Liebe Mitglieder und Freunde des fnb, de. Wie wir bereits berichtet haben, Programmüberblick / Anmeldung 10 sehr geehrte Damen und Herren! stehen bei allen pfl egerelevanten Aus-bildungen sowie auch allgemein in be- Vorstandsarbeit – Das Jahr 2010 war sehr erfolgreich rufl icher Ausbildung nicht mehr das ein Rückblick von Beate Spindler 11 für den fnb. Steigerung der Mitglieder- theoretische Fachwissen im Vorder- zahlen, ein erfolgreicher Dreiländer- grund, sondern die vollständige Hand- Einladung zum Hauptstadt- kongress in Konstanz, zahlreiche Schu- lungskompetenz zur Ausführung der seminar in Berlin-Spandau 12 lungen vor Ort (SvO), erfolgreiche Pro- jeweiligen Profession. Mit diesem jektabschlüsse und vieles mehr unter- Denkansatz wird den Anforderungen streichen die positive Bilanz der Ver- einer umfassenden Praxis entsprochen.
Langzeitergebnisse nach Nieren- Dies bedeutet, dass auch der Unterricht transplantation verbessern 13 In dieser Ausgabe wollen wir noch ein- in Planung und Methode angepasst mal auf das Jahr 2010 im Geschäftsbe- wird. Sicherlich werden wir weiterhin Veröffentlichungen des fnb 15 richt des fnb zurückblicken und wenden solides Fachwissen benötigen, doch Zwischen Agonie und Inkarnation – uns dem Schwerpunkt Transplantations- muss es gelingen, dass Pfl egende sich Pfl ege von Betroffenen (Spender) pfl ege zu. In diesem Zusammenhang in ihren gesamten Kompetenzen dar- T & Hoffenden (Empfänger) 16 freut es uns besonders, dass wir mit stellen. Diese insgesamt zu fördern dem Arbeitskreis Transplantationspfl e- ist die Aufgabe der nephrologischen EDTNA / ERCA – ein Verband ge AKTX im letzten Jahr den Grund- Fachweiterbildung und aller fnb-Fort- der viel bewegt 19 stein für intensivere Zusammenarbeit bildungsmaßnahmen. gelegt haben. Mit Berichten aus den Compliance / Non-Compliance: Ländern Österreich und Schweiz sowie Abschließend würde ich mich freuen, Eine Frage des Blickwinkels? 20 dem berufspolitischen Teil von Christa wenn ich Sie in Berlin zu unserem Tast werten wir das Forum auf und ersten Hauptstadtseminar am 16. und Serie: Gesundheitssysteme III freuen uns auch zukünftig über die 17. April 2011 begrüßen dürfte. Reform in Deutschland 20 zahlreichen Anregungen von Ihnen.
Nehmen Sie diese einzigartige Gele-genheit war und kommen Sie ins Hotel Pfl egeforum Nephrologie Nephrologische Pfl ege – wie geht es Christophorus nach Berlin-Spandau.
Rotenburg a. d. Fulda weiter?Im letzten Jahr wurde ein äußerst Ihr Thomas Fernsebner Nephrologische Pfl ege entwickeln – wichtiges Projekt abgeschlossen. Die 1. Vorstandsvorsitzender des fnb Versorgungsqualität gemeinsam gestalten 23 Buch-Neuerscheinung: INHAL „Transplantationspfl ege" – eine Rezitation 23



> Termine des fnb 11. bis 13.03.2011 10. bis 13. 09.2011 3. Pfl egeforum der Nephrologie SvO Chron. Niereninsuffi zienz 40. internationale Konferenz Rotenburg / Fulda und chronische Wunden Ljubljana, Slowenien 22.03.2011SvO Chron. Niereninsuffi zienz und chronische Wunden SvO Chron. Niereninsuffi zienz SvO Chron. Niereninsuffi zienz und chronische Wunden und chronische Wunden 16. bis 17.04.2011Hauptstadtseminar mit Jahres- hauptversammlung 2011 des fnb 06. bis 08.11.2011 SvO Chron. Niereninsuffi zienz 11. Chiemseeseminar und chronische Wunden > Einladung zur > Nachwuchspreis Jahreshauptversammlung 2011 nephrologische Fachpfl ege 2011 Der Nachwuchspreis nephrologische Fachpfl ege 2010 ist vergeben – ab Fachverband nephrologischer sofort können Arbeiten für den Preis Berufsgruppen e. V.
2011 eingereicht werden. Infos zu den Richtlinien erhalten Sie Berlin, den 16. April 2011 unter nephro-fachverband.de/8.html oder über die Geschäftsstelle des fnb. Beginn: 18.00 Uhr Es lohnt sich mitzumachen. Neben dem Preisgeld von 1000 Euro erhält 2. Feststellung der Beschluss- der Gewinner eine Jahresmitglied- Unser neuer Tagungsort: schaft im fnb und der EDTNA / ERCA 3. Jahresbericht 2010 sowie eine Freiregistrierung zum Se- 4. Finanzbericht 2010 minar in Berlin. Im Rahmen dieses Sehr geehrte Mitglieder, 5. Genehmigung des Jahres- Seminars fi ndet im April 2012 die sehr geehrte Damen und Herren, Am 16. April 2011 fi ndet die diesjähri- 6. Entlastung des Vorstandes ge Jahreshauptversammlung des fnb Wir freuen uns auf viele interessante statt. Wir laden Sie ganz herzlich dazu 8. Satzungsgemäß gestellte Anträge ein und freuen uns über eine rege Teil- 9. Projekte und Ziele für das Uschi Gaspar, Geschäftsstelle fnb Wichtiger Hinweis: Zur Jahreshauptversammlung sind alleMitglieder des fnb sowie auch Gäste Thomas Fernsebner des fnb-Hauptstadtseminars herzlich 1. Vorstandsvorsitzender des fnb


fnb – FORUM – AUSGABE 01·2011 > Bericht über das Geschäftsjahr 2010 Der fnb blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Im anschließenden Geschäftsbericht möchten wir in Zahlen und Projekten unsere Ergebnisse für Sie transparent machen.
Wiegard-Szramek, 2. Prozessqualität: Der Fachverband nephrologischer Fachkrankenschwester Berufsgruppen e. V. (fnb) ist seit 1. logie, Stationsleitung Dialyse- Die Mitgliedergewinnung ist ein Januar 2006 ein eingetragener Ver- abteilung Universität Essen wichtiges Ziel des fnb. Eine hohe ein und ist unter der Nummer 80746 Mitgliederzahl verschafft mehr Ein- im Vereinsregister des Amtsgerichtes Vorstandspositionen fluss bei den Entscheidungsträ- gern. Die Mitgliedergewinnung er- Gemäß der Satzung verfolgt der fnb • folgt durch Überzeugungsarbeit gemeinnützige Ziele zur Förderung 1. mittels qualitativ hochwertiger Fort- und Fortbildung nephrologischer • bildungen, Publikationen und pro- Berufsgruppen und die Optimierung 2.Vorstandsvorsitzende fessioneller Betreuung von Mitglie- der Pfl ege und Behandlung nephro- • Beate Spindler, Schriftführerin dern. Mitglieder können alle Per- logisch erkrankter Menschen.
sonen werden, die im nephrologi- Im folgenden Bericht stellen wir die Schatzmeister schen Tätigkeitsfeld arbeiten, sowie Strukturen, Prozesse und erreichten alle weiteren Fachbereiche, die im Ergebnisse für das Geschäftsjahr Erweiterter engen Kontakt zur Nephrologie ste- hen. Fach- und Führungskräfte von Pfl ege- und Assistenzberufen, Ärz- 1. Strukturqualität: Wiegard-Szramek, te, sozialwissenschaftliche Berufe 1.1. Der Vorstand des fnb setzte sich und Techniker gehören unserem Be- im Jahr 2010 aus den folgenden Per- rufsverband an. Ziel ist die Gewinn- sonen zusammen (alphabetisch): ung von Mitgliedern aus möglichst • Jürgen Berner, München, Die Geschäftsstelle wird von lichst allen genannten Bereichen.
Fachkrankenpfl eger Nephrologie, Uschi Gaspar geleitet. Ein ebenso wichtiges Ziel ist die Sitz der Geschäftsstelle ist: Gewinnung von Mitgliedern aus München-Schwabing In den Beunen 6, allen Bundesländern sowie auch deutschsprachigen Fachkrankenpfl eger Nephrologie, Lehrer für Pfl egeberufe, 1.4 Weitere aktive Mitglieder Leitung Abt. Fort- u. Weiterbildung Neben dem Vorstand sind folgende Im Rahmen der Vorstandsitzungen Personen aktiv für den fnb im wird jährlich ein Jahresprogramm • Kerstin Gerpheide, München Jahre 2010 tätig gewesen (alpha- für Fortbildungen geplant. Die Aus- Fachkrankenschwester wahl der Orte, Termine und The- logie, Leitung Dialysestation • Jutta Balhorn, Hamburg men werden vom Vorstand des fnb Dr. Andreas Heller, München • Conny Bringmann, Erfurt festgelegt und besprochen. Für je- • Michael Reichardt, Essen, • Josefa Fenselau, Bonn de einzelne Veranstaltung werden Fachpfl eger Nephrologie, ein Programmverantwortlicher und Lehrer für Pfl egeberufe, • Alois Gorke, Murnau ein Organisationsverantwortlicher • Waltraud Küntzle, Ludwigsburg nephrologischer Zentren Rhein- • Hedi Lückerath, Siegburg 2.3 Mitwirkung bei geregelten Wei- • Beate Spindler, Marbach, Fachkrankenschwester • Ute Göhlert, Dresden 2.3.1 Der fnb hat ein hohes Inter- logie, Leitung nephrologische esse an der Bundesarbeitsgemein- Weiterbildung Stuttgart am Ins- schaft nephrologischer Weiterbil- titut für Fort- und Weiterbildung Das dargestellte Organigramm (Abb. dungen (BAG), da dieses Gremium 1) verdeutlicht die Strukturen des fnb entscheidend für die Ausrichtung sowie die Ämterverteilung.


Neben der Fachweiterbildung für die bisher nicht publiziert ist oder chen Arbeitskreisen. Ein Arbeits- nephrologisches deren Publikation nicht länger zu- kreis wird bestellt, wenn ein neues Krankenpfl egepersonal, werden auch rückliegt als ein Jahr. Arbeiten, die Projekt beim Vorstand des fnb be- die Kurse der Arzthelferinnen für die bereits mit einem anderen Preis antragt wird. Im Antrag prüft der Dialyse besprochen. Eine fi nanziel- ausgezeichnet wurden, können da- Vorstand des fnb Sinn und Zweck le Unterstützung durch den fnb er- bei nicht berücksichtigt werden.
des Projektes und ob Inhalt und folgt in der Finanzierung von Pro- 2.3.3 Der fnb beteiligt sich eben- Schwerpunkt des Projektes der falls in der Diskussion um die künf- Satzung des fnb entsprechen. Im tige Ausrichtung und Weiterent- jeweiligen Projektplan werden Pro- 2.3.2 Nachwuchspreis nephrologi- wicklung nephrologisch Pfl egender jektleitung, Projektziel, Kosten, Zeit- und Assistenzpersonal. Dabei wird plan, Risiken und Endpunkt be- Er dient der Auszeichnung und För- mit politisch wichtigen Gremien-, derung von Pfl egekräften, die eine wie zum Beispiel mit der Gesell- Weiterbildung zur Fachgesundheits- schaft für Nephrologie (GfN) oder 2.5 Publikationen und Öffentlich- Krankenpfl ege Nephrologie ab- der Deutschen Krankenhausgesell- solvieren und ihre Abschlussarbeit schaft (DKG) der Dialog geführt.
Im Rahmen der Vorstandssitzungen einreichen. Es muss sich um eine werden Buch- und Zeitschriftpubli- Arbeit handeln, die im deutsch- kationen beschlossen. Analog zu sprachigen Raum erstellt wurde, Der fnb beteiligt sich an zahlrei- den Arbeitkreisen wird auch hier



fnb – FORUM – AUSGABE 01·2011 ein Gesamtverantwortlicher be- stellt. Ein Autorenteam bespricht Inhalte und Aktualität. Experten- kreise beraten und beteiligen sich an diesem Prozess. Wissenschaftli- che Literatur wird herangezogen.
2.6 Zusammenarbeit und Koopera- tionen mit anderen Fachgesellschaf- ten: Die Zusammenarbeit und Koope- ration mit nephrologischen Fach- gesellschaften und Verbänden ist für den fnb obligat. Es wird mit folgenden Verbänden zusammen- • Arbeitsgemeinschaft für nephro- logisches Personal e.V.(AfnP) • Grafi k 1: Entwicklung 2006 - 2010 / Quelle: Uschi Gaspar, Geschäftsstelle fnb pfl ege e.V. (AKTX) • Gesellschaft für Nephrologen (GfN) • Deutsche Dialysepatienten (DD) • Deutsche Gesellschaft für Fachkrankenpfl ege (DGF) • Pfl egerat (DPR) Pfl egeverband EDTNA / ERCA • Verband deutscher Nieren- zentren der Deutschen Dialyse- gesellschaft niedergelassener Ärzte (DN e.V.) • Verband Niere e.V. 2.7 Budgetierung und Finanzpla- nung: Der fnb ist ein gemeinnütziger Verein. Sofern Gewinne und Erlö- se anfallen, werden diese in zweck- gebundenen Projekten verwendet.
Grafi k 2: Verteilung Mitglieder / Quelle: Uschi Gaspar, Geschäftsstelle fnb Dem Vorstand liegt ein laufender Finanzbereicht durch den Schatz- meister vor. Die Mitarbeit der akti- daher ein juristisches Vorgutachten ven fnb-Mitglieder erfolgt im Eh- Grafi ken 1 + 2) (Prognose) in Auftrag gegeben. Das Veranstaltungen, Ergebnis zeigt Möglichkeiten für und Investitionen werden im jähr- den besseren Zugang für Medika- lichen Budgetplan des fnb darge- Im Jahr 2010 wurden 1137 regis- mentenschulungen durch Firmen stellt. Eine Unterstützung von Sei- trierte Teilnehmer bei Fortbildungs- sowie auch Möglichkeiten der Be- ten der Industrie ist zur Sicherung veranstaltungen des fnb gezählt. des Finanzhaushaltes des Vereins Mit der Seminarreihe „Schulung Mit dem Seminar Haus Rissen vor Ort" wurde im Jahr 2010 das wurde im Jahr 2010 ein Erfolgsmo- „Medikamentöse dell der EDTNA/ERCA und dem fnb 3. Ergebnisqualität 2010: bei Dialysepatienten" angeboten.
beendet. Der fnb ist nun gezwun- Bei allen Veranstaltungen wurde gen, den Standort wegen Abriss- Die gleichbleibende Steigerung der deutlich, dass Pfl egepersonen fast arbeiten in Rissen aufzugeben. Der Mitgliedergesamtzahl lässt sich in ausnahmslos die Medikamente ver- Vorstand des fnb hat nun den Stand- Grafi k am besten darstellen. abreichen, aber die Verantwortlich- ort Berlin-Spandau ausgewählt und Stand der Mitglieder: 655 am 31.12.
keit immer noch nicht eindeutig hofft auf ähnliche Resonanz wie in 2010, insgesamt 99 neue Mitglieder, geklärt ist. In einem Projekt wurde Mit 1197 Teilnehmern hat der fnb seminar auf der Fraueninsel (Chiem- deckt nahezu für alle nephrologi- wieder viele Mitarbeiter in der Ne- see) wurden zwei hochklassige Se- schen Berufsgruppen den Fortbil- phrologie erreicht. Die etablierten minare für das nephrologische Fach- dungsbedarf. Auch im Jahre 2010 Schulungskonzepte und Fortbildun- und Führungspersonal angeboten.
wurde ein gemeinsames Pflege- gen fi nden hohe Nachfrage. Mit Mit diesen beiden Fortbildungen symposium innerhalb des GFN- Pfl egeforum für Fach- und Füh- erweitert der fnb neben dem Drei- Kongresses zusammen mit der rungskräfte, das in Zusammenar- länder-Kongress, der Schlung-vor- AfnP und der AKTX in München beit mit der B.Braun-Stiftung in Ro- Ort-Staffel, dem Seminar Haus Ris- durchgeführt, allerdings mit gerin- tenburg an der Fulda durchgeführt sen und weiteren Regionalen Fort- ger Resonanz der Teilnehmer. worden ist, sowie dem Fachpfl ege- bildungen sein Programm und In der Tabelle (Abb. 3) sind alle Ver- anstaltungen 2010 dargestellt.
3.3 Mitwirkung geregelter Weiter- 3.3.1 Bundesarbeitsgemeinschaft nephrologischer Weiterbildungs- Josefa Fenselau hat das Amt der Leitung für die Bundesarbeitsge- meinschaft auf Michael Reichardt übertragen. Zweimal im Jahre 2010 GfN-Pfl egesymposium wurde die Bundesarbeitsgemein- 03.07.2010 Luckenwalde Die Zielsetzung ist weiterhin eine Fachpfl egeseminar einheitliche Gestaltung der Inhalte und des Qualitätsstandards der Dreiländer Kongress Weiterbildungen in Deutschland nach dem Europäischen Kernlehrplan der Abb. 3 / Quelle: Uschi Gaspar, Geschäftsstelle fnb EDTNA / ERCA, sowie die Anpas- sung der Weiterbildungsempfeh- lungen der Deutschen Krankenhaus Projektleitung bzw. gesellschaft (DKG). Mit Fertigstel- Fertigstellung im Ent- lung des kompetenzbasierten Rah- AK kompetenzbasierter wurf, im Dezember 2010, menlehrplanes (im Entwurf) wurde Freigabe durch DKG eine wichtige Anpassung des EDT- (ehemals Lernfelder) NA / ERCA-Kernlehrplans erreicht.
Die Arbeitsgruppe, bestehend aus Wiederaufnahme des AK AK Gefäßzugänge Thomas Fernsebner (Projektleitung), Waltraud Küntzle, Michael Reichard, in Zusammenarbeit mit Marion Bundschu und Stefanie der AfnP Teilergebnisse Schlieben, hat den Entwurf zur im kompetenzbasierten Freigabe der Deutschen Kranken- Neubesetzung der Grup- hausgesellschaft überreicht. Die pe und Neuaufnahme Bundesarbeitsgemeinschaft hofft auf des Arbeitskreises Verabschiedung durch den Vorstand Veröffentlichung der der DKG noch im ersten Halbjahr vorläufi gen Rechtsgut- achten (Prognose) sowie Jutta Balhorn (WB Hamburg), Con- Medikamentenwerbung erfolgreiche Schulung ny Bringmann (WB Erfurt), Josefa vor Ort zum Thema Fenselau (WB Bielefeld), Thomas als nationaler Standard AK Anwenderregeln fertig gestellt, derzeit im traud Küntzle (WB Stuttgart), Bea- te Spindler (WB Stuttgart) Michael Reichardt (WB Essen) und Dirk Fertigstellung im Fernsebner / Gorke Wiederholt (WB Hann-Münden) waren im Jahre 2010 Mitglieder in der Bundesarbeitsgemeinschaft ne- fnb – FORUM – AUSGABE 01·2011 phrologischer Weiterbildungsstät- 3.6 Zusammenarbeit und Koopera- Darüber hinaus unterstützt der fnb ten. Alle diese Teilnehmer sind tionen mit anderen Fachgesellschaf- internationale Projekte fi nanziell. gleichzeitig aktive Mitglieder des fnb und bereichern die Arbeit auf 3.7 Budgetierung und Finanzpla- Die AfnP sowie der fnb haben im der Bundesarbeitsgemeinschaft kön- Jahr 2010 folgende Projekte und Ein sehr erfreulicher Jahresab- nen auf unserer Website eingese- Aktivitäten gemeinsam durchge- schluss mit einer klaren positiven Bilanz konnte zum Jahresabschluss • Gemeinsame Erstellung des erreicht werden. Die Überschüsse kompetenzbasierten werden in Rücklagenbildung als Die Gewinner des Nachwuchspreis Sicherheit für Veranstaltungen und nephrologischer Fachpfl ege 2010 des nephrologischen Pfl ege- Einen ausführlichen Finanzbericht Nadica Sambol und Wiebke Stock- symposiums der Gesellschaft erhalten Sie in der Jahreshaupt- mann, Bielefeld, Weiterbildungs- Nephrologie (GfN) in versammlung im April 2011.
Die Siegerarbeit war eine Gruppen- • Gemeinsame Treffen in Bezug arbeit mit einem außergewöhnli- auf gemeinsame politische Fragen.
Am Ende des Jahres 2010 lässt sich chen Thema „Dekubitusprophy- eine weitere positive Entwicklung laxe bei dialysepfl ichtigen Patien- Deutsche Gesellschaft für Nephrologie in der Gesamtdarstellung des fnb Der DGfN wurde im Jahre 2010 ein feststellen. Neben der Steigerung Positionspapier zur Darstellung der Mitgliederzahlen sind vor allem Die Übergabe des Preises erfolgte des Personaleinsatzes und Perso- die stetigen Erweiterungen der fnb- im November 2010 während des nalbedarfsermittlung in Dialyse- Dreiländerkongresses. einrichtungen überreicht. Ein Be- richt durch den fnb liegt der DGfN Arbeitskreise/-gruppen: Im Jahr 2010 war der fnb in ins- Die Mitgestaltung beim gemeinsa- gesamt acht Arbeitsgruppen aktiv.
Pfl egesymposium in München In der Tabelle wird die Vielzahl der innerhalb des DGfN-Kongresses (fand Projekte und Mitarbeit dargestellt.
in diesem Jahr im Rahmen des in- Zu den einzelnen Ergebnissen ternationalen ärztlichen EDTA-Kon- wurde bereits mehrfach im Forum ferenz statt) wurde vom fnb und den Verbänden AfnP sowie AKTX gerne angenommen. Leider war 3.5 Publikationen und Öffentlich- der Erfolg der Veranstaltung ge- Neben den Büchern erscheint zweimal jährlich das Forum mit fachlichen und vereinsinternen Ar- Mit Vertretern des Deutschen Bil- Aktivitäten zu vermerken. Heraus- dungsrates wurde die Diskussion zuheben ist der erfolgreiche Drei- Aktuell ist 2010 mit 10 Ex- über die Zukunft der nephrologi- länderkongress und der vorläufige Fachpfl ege diskutiert. Eben- Abschluss des kompetenzbasierten Inhaltlich trägt der fnb jeweils eine so wurde eine mögliche Anpas- informative Seite für dieses Heft Im Jahre 2011 werden neue Projekte begonnen, erfahren Sie hierzu mehr Internet: Alle Ergebnisse, Informa- in der Jahreshauptversammlung. tionen und Neuigkeiten sind unter Der fnb erfüllt wie kein anderer na- Vielen Dank an alle Verbände, Firmen verband.de zu sehen. Für Mitglie- tionaler Verband die Kooperation und Personengruppen, welche den der steht ein geschlossener Bereich zur EDTNA / ERCA (Level 2). Die fnb und seine Ziele stets unterstüt- für das Herunterladen von Vortrags- Zusammenarbeit macht sich in der zen. Empfehlen Sie auch anderen uns als einen „aktiven und anspruchsvol- dener Veranstaltungen wie z.B. Drei- len Verband".
länderkongress, Fachpfl egeseminar am Chiemsee, Seminar Haus Rissen und das Fachpfl egeforum in Roten- Thomas Fernsebner burg an der Fulda bemerkbar. Vorsitzender fnb e.V. > Änderungen im Vorstand des fnb Der Vorstand des fnb ist wieder kom- kannt. Er ist für die Öffentlichkeitsar- beit des fnb zuständig und in diesem In den letzten Wochen und Monaten Rahmen auch Chefredakteur des Fo-wurden wichtige Personalentscheidun- rums, welches Sie gerade in Händen gen für die Gegenwart und Zukunft halten. Jürgen Berner ist Fachkranken-des fnb gefällt.
pfl eger Nephrologie, lebt in Unterha- Kerstin Gerpheide (vormals im erwei- ching bei München und arbeitet im terten Vorstand aktiv) wurde bei der KfH-Nierenzentrum Schwabing.
letzten Jahreshauptversammlung 2010 Wenn Jürgen Berner bei der Jahres-in den Vorstand gewählt. Die dadurch hauptversammlung 2011 in den Vor-frei gewordene Stelle konnte bei der stand des fnb gewählt wird, würde Vorstandssitzung im Januar 2011 wie- der Vorstand Christoph Heekenjann der besetzt werden. Timo Meusel aus aus Rheine in den erweiterten Vor-Dülmen wurde als neues Mitglied in stand berufen. Die beiden Mitglieder den erweiterten Vorstand berufen.
im erweiterten Vorstand Timo Meusel Jürgen Berner Auch für die Zukunft konnten weitere und Christoph Heekenjann stellen wir Personalien geklärt und vorbereitet Ihnen an anderer Stelle in dieser Aus-werden. Da Beate Spindler ihre Tätig- des fnb ein lang gehegter Wunsch er- keit als Schriftführerin bei der Jahres- Ganz besonders freut uns, dass zur füllt, denn zum einen verteilt sich die hauptversammlung beenden wird (sie- Unterstützung der Verbandsarbeit drei Arbeit nun auf mehr Schultern, zum he Extra-Artikel in dieser Ausgabe), weitere ehrenamtliche Mitstreiterin- anderen können auf diese Weise en- wurde auch für dieses Amt ein Nach- nen und Mitstreiter gewonnen werden gagierte Ehrenamtliche als mögliche folger gesucht. Jürgen Berner wird konnten: Ina Kilper-Bohs aus Gronau, Nachfolger des jetzigen Vorstands sich bei der Jahreshauptversammlung Wiyada Weismann aus München und den Mitgliedern zur Berufung in den Marvin Breckling aus Klintum werden Die drei „Neuen" werden Sie in der Vorstand stellen. Jürgen Berner ist seit den fnb zukünftig bei administrativen nächsten Ausgabe des Forums kennen 2007 im erweiterten Vorstand des fnb Aufgaben und Projekten unterstützen. lernen.
aktiv und Ihnen sicherlich bereits be- Hierdurch hat sich für den Vorstand > Die Neuen im Vorstand – Steckbrief Timo Meusel Ausbildung zum Praxis- Motivation für Arbeit mit dem fnb: anleiter in Münster Die Qualität der Pfl ege kann nur durch Ausbildung und Prüfung einen immerwährenden Lern- und Lehrprozess aufrechterhalten werden. und zum akkreditierten Qua- Der fnb leistet hierzu viel Arbeit auf Nord hohem Niveau. Mein Wunsch ist eine cert GmbH (Tüv Nord Aka- starke, selbstständige Pfl ege, die sich auf fundiertes Wissen stützt.
Ausbildung und Prüfung zum EFQM Assessor der DGQ Privater Background: Frau und Kinder haben absolute Prio- 35 Ja hre, verheiratet, rität in meinem Leben; großes Hobby 2008 Dialysezentrums ist die Fotografi e, des weiteren liebe ich Irish Pubs, leckeres Guiness, 2000 Krankenpfl egeexamen irischen oder schottischen Whiskey erstes Interesse an der Arbeit und Irish Folk. Ich bin gerne mit (Zivildienst im KH in des fnb, Mitgliedschaft Freunden und Familie zusammen.
Warstein, dort die Liebe erstes Interesse EDTNA, Pfl ege entdeckt) Nach der Ausbildung (2000) stellvertretende Pfl egeleitung direkt in ein ambulantes Dialysezentrums/ Dialysezentrum in Münster leitung der stationären Fachweiterbildung in Essen (dort erster Kontakt zu erste Kontaktaufnahme fnb durch Michael Reichart fnb – FORUM – AUSGABE 01·2011 > Die Neuen im Vorstand – Steckbrief Christoph Heekenjann Berufl iche Schwerpunkte: Christoph Hee kenja n n • Pfl ege chronisch kranker Menschen, 47 Ja hre, verheiratet, 2 K in der • Der Mensch im Mittelpunkt mit seinen Bedürfnissen (Wehre mich seit Jakobi-Krankenhaus gegen Reduktion des Menschen als leitender Dialysepfl eger auf die Erkrankung) Fach-WB in Essen, Kranken- • Psychosoziale Pfl ege 2000 pfl eger für Nephrologie und Eigene Veröffentlichung: Ausbildung zum Praxis- Verlust der Ausscheidung – Psychosoziales Pfl egeproblem Implementierung der Dazu u.a. 2004 DLK Vortrag Dozent an der Kranken- Ziele im Vorstand des fnb: 1988 Krankenpfl egeexamen 2001 pfl egeschule (Nephrologische Krankenpfl egeberuf als eigenständige Pfl ege) und WB-Essen Profession im interdisziplinären Team Aufbau der ambulanten (Pfl egewissenschaft) stärken, Theorie-Praxistransfer Hilfen für Menschen mit HIV WB Führungskräfte im und AIDS in Landkreis Lud- wigsburg im Rahmen des Dipl. Studiengang Pfl ege Familie und Hund, Gartenarbeit Bundesmodellprogramms zum Ausbau der Sozialstatio- seit Bereichsleitung VFL-Osnabrück, zusammen mit Sohn nen für Menschen mit HIV (Dialyse, Intensiv, Zentral- Theater, zusammen mit Tochter und AIDS (initiiert von Rita Reisen, alleine, mit Frau, mit Familie > Schulung vor Ort 2011 – Programmüberblick / Anmeldung Liebe Kolleginnen und Kollegen, Schulung vor Ort fi ndet 2011 bereits 9:00 Uhr Begrüßungzum 5. Mal, und jedes Jahr mit einem 9:15 Uhr Chronische Nieren-anderen Thema, statt.
insuffi zienz als Risikofaktor Chronische Niereninsuffi zienz als Risi- kofaktor für chronische Wunden, dia- betisches Fußsyndrom und moderne 10:45 Uhr Diabetisches FußsyndromWundversorgung / -dokumentation – 11:45 Uhr Expertenstandard das sind die diesjährigen Brennpunkt- Versorgung von Menschen hemen der Schulung vor Ort.
Nephrologen, Wundmanager und Fach- 12:30 Uhr Mittagspause pfl egekräfte werden die Themen pra- 13:15 Uhr Moderne Wundversorgung xisnah vortragen. Es besteht ausreichend Zeit für Fra- gen, Diskussionen und auch mögliche 15:00 Uhr Fortsetzung Nicht-Mitglieder Fallvorstellungen aus ihrem eigenen 15:45 Uhr ZusammenfassungArbeitsbereich. Die Seminargebühren beinhalten: Registrierung, 2 Kaffeepausen, Wir freuen uns auf Sie.
Anmeldung bei der Geschäftsstelle des fnb e.V.
Mit herzlichen Grüßen Uschi Gaspar • In den Beunen 6 Sie bezahlen die Registrierungsgebühr Beate Spindler für Mitglieder, wenn Sie bei der An- meldung gleichzeitig Mitglied beim > Vorstandsarbeit – ein Rückblick von Beate Spindler Beate Spindler scheidet zum April 2011 aus dem Vorstand des fnb aus und gibt uns einen Einblick in den Wandel ihrer persönlichen berufl ichen Entwicklung.
Beate Spindler, Gründungsmitglied fnb,Scheidendes Vorstandsmitglied fnb „Ich bin ‚doch nur eine kleine‘ Kranken-schwester"Ich muss noch heute schmunzeln, wenn diese Worte in meiner Erinne-rung klingen. Doch ich reagiere irri-tiert, wenn ich diesen Satz von einer Gesundheits- und Krankenpfl eger/In höre und hoffe, dass ich dies in Zukunft Beate Spindler mit viel Freude mitten drin im Verbandsleben nie mehr hören werde! Doch dies zu verstehen, heißt, Ihnen einen Einblick in meine berufl iche Vergangenheit zu gewähren.
welches unsere Berufsgruppe weiter- de gelebte Wirklichkeit. Besonders 1992 begann ich als Krankenschwester bringt. Mit meiner Tätigkeit als Ehren- stolz macht mich die Verabschiedung in einem ambulanten Dialysezentrum amtliche / Volunteer im erweiterten Vor- der Inhalte durch die Fachgesellschaf- im Großraum Stuttgart. Damals gab stand des D-Zweiges änderte sich et- ten der ärztlichen Fachverbände. Eine es den Deutschen Zweig der EDTNA / was in meiner Haltung zu meinem Kommunikation auf Augenhöhe ist ge-ERCA (D-Zweig) und schon bald war Berufsbild. Aus „der kleinen Kranken- geben und wird gelebt. Obwohl ich nun auch ich Mitglied in der EDTNA / ERCA. schwester" wurde eine in die Zukunft aus dem Vorstand des fnb ausscheide, Ich konnte es kaum abwarten, bis das schauende, positiv denkende, über den habe ich weitere Ideen für unsere ge-EDTNA / ERCA-Journal erschien. Ich Tellerrand blickende, selbstbewusste meinsame Zukunft in der nephrologi- saugte die Artikel auf, gaben sie mir Krankenschwester. Im erweiterten Vor- schen Pfl ege. Ich werde mich natürlich doch Einblick in das berufl iche Aufga- stand war es mir wichtig geworden, nicht komplett zurückziehen, sondern benfeld professionell Pfl egender in Eu- nun in den Vorstand des D-Zweiges weiterhin in Projekten tätig sein. Be- ropa. Mit der Mitgliedschaft in der ED- zu wechseln und mehr Verantwortung sonders die Weiterführung der GHEAP TNA / ERCA war ich automatisch auch zu übernehmen. Es folgten aufregen- – Leitlinie Gefäßzugänge Hämodialyse Mitglied im Deutschen Zweig der EDT- de und reizvolle Zeiten. Aus dem D- Arbeitsgruppe Pfl ege liegt mir am Her- NA / ERCA. Dieter Rüger und Waltraud Zweig wurde 2006 der Berufsverband zen. Sie merken schon, auch wenn ich Küntzle, damals Vorstandsmitglieder Fachverband nephrologischer Berufs- nicht mehr aktiv im Vorstand tätig sein des D-Zweiges, sprachen mich an, ob gruppe (fnb). Es fi el mir nicht leicht, werde, bleibe ich dem fnb verbunden ich nicht Interesse hätte, in den erwei- für eine Aufl ösung des D-Zweigs zu und werde ihn dort unterstützen, wo terten Vorstand des D-Zweiges einzu- stimmen und stattdessen den fnb zu meine Mitarbeit von den Vorstands- treten. Einerseits stolz, von solchen gründen. Wenn man die Entwicklung mitgliedern gewünscht wird.
berufl ichen Vorbildern angesprochen des fnb betrachtet, ist es aus heutiger Abschließend möchte ich allen Mitglie-zu werden, konnte ich mir jedoch nicht Sicht jedoch die richtige Entscheidung dern des fnb für ihr Vertrauen in meine vorstellen, welchen Beitrag eine kleine gewesen. Aktuell ist der fnb auf annä- Person danken. Vielleicht ist der oder Krankenschwester für den Berufsver- hernd 700 Mitglieder gewachsen mit die Eine oder Andere aufmerksam ge- band leisten könne! Trotzdem habe ich weiterhin steigenden Mitgliederzahlen.
worden und kann sich nach dem Ein- – mit einem fl auen Gefühl im Magen – Doch wie ging es seither weiter? Zahl- lick in meine berufl iche Entwicklung „Ja" gesagt und war positiv gespannt, reiche Veröffentlichungen wurden ge- vorstellen, als Ehrenamtliche(r) im fnb welche Aufgaben auf mich warteten. meinsam erarbeitet, die Schulung von mitzuarbeiten. Ich kann Sie nur dazu Die erste Aufgabe war die Mitarbeit in Ort (SvO) ins Leben gerufen, das Fo- der Veröffentlichung „Nephrologische rum erhielt eine neues Gesicht und Wachsen Sie mit den Aufgaben und Pfl ege – Der Pfl egeprozess in der Pra- vieles mehr. Die Erstellung der Pfl ege- die Aufgabe wächst mit Ihnen und xis". Ich genoß die fachlichen Diskus- leitlinie „Gefäßzugänge" (Gefäßzugang wird zu einem Baustein, der Sie, unse- sionen, lernte selbst viel dazu und so Hämodialyse – Empfehlungen der Ar- re Berufsgruppe und unser Berufsbild nebenbei bekam ich auch eine Vorstel- beitsgruppe Pfl ege = GHEAP) war für weiterentwickeln wird.
lung, wie aus einem Projektplan ein mich das größte und vielleicht auch Projekt wird und daraus ein Ergebnis, schönste Projekt. Aus einer Vision wur- Beate Spindler fnb – FORUM – AUSGABE 01·2011 > Einladung zum HauptstadtseminarWir freuen uns, Sie am 16.04.2011 zu vorgestellt. Es sollen nicht nur die In-unserem ersten Hauptstadtseminar in dikationen, sondern auch die pfl ege-Berlin begrüßen zu dürfen. rischen Besonderheiten zur Sprache Wir beginnen mit einem medizinischen kommen und durch Fallbeispiele ver- Thema: In Deutschland ist laut der als tieft werden. 30 Millionen Menschen der Blutdruck Der Sonntag gehört der Kommunikati-zu hoch. Deshalb ist auf die Beobach- on im Arbeitsalltag, um Konfl ikte und tung und Bewertung des Blutdruckes Konfl iktlösung mit Patienten, Kollegen nicht nur bei nierenerkrankten Patien- oder Vorgesetzten. Wer sollte den ers- ten ein Augenmerk zu richten. Das ten Schritt machen um ein Problem zu Das wunderschöne Hallenbad frühe Erkennen eines Hochdrucks und bewältigen? Bin ich willig zu kommu- des Hotel Christophorus nizieren? Bin ich selber so „schlecht men sind wesentlich. drauf", dass eine Einigung schier un- Immer mehr spielt in unserem Dialyse- möglich ist? Welche Möglichkeiten bie- Einzelzimmer wie in Rissen zur Verfü- alltag das kardiorenale Syndrom eine ten sich uns, selbst einen stressigen gung. Wenn Sie also mit einem Kol-große Rolle, welches u.a. die enge Zu- Tag mit einem gelegentlichen Lächeln legin oder Kollegen anreisen und Sie sammenarbeit zwischen Kardiologen zu erleben? in einem Doppelzimmer übernachten und Nephrologen erforderlich machen.
Wir hoffen, mit dem Vortrag und den würden, lassen Sie es uns bitte bei Hämodialyse und Peritonealdialyse anschließenden Diskussionen einen Ihrer Anmeldung wissen. Alternativ werden als Therapieoptionen der Herz- Wegweiser zu bekommen.
müssen wir auf Zimmer außerhalb insuffi zienz bzw. des kardiorenalen Noch eine Bitte zur Organisation: leider des Seminarhotels ausweichen.
Sydroms in den verschiedenen Stadien stehen uns in Spandau nicht so viele Ina Wiegard-Szramek, Essen > Hauptstadtseminar: Programm & Wichtige Fakten Samstag, 16. April 2011 Sonntag, 17. April 2011 Seminargebühren beinhalten: 13.00 Uhr Begrüßung: Registrierung, 1 Übernachtung (auf Wunsch), Abendessen, 2 Kaffee- pausen, 1 Mittagessen (Ohne Über- nachtung beinhalten die Gebühren 9.00 Uhr 1.Teil: die Registrierung und die Kaffeepau- 13.15 Uhr Kardio-renales Syndrom 14.15 Uhr Blutdruck: Arbeitsalltag – z. B. mit Messung und Bewertung schwierigen Kollegen Mitglieder m. Ü. Frau Dr. Bader Selbstklärung mit dem Nichtmitglieder m. Ü. 15.15 Uhr Kaffeepause Modell des "Inneren Mitglieder o. Ü. 15.45 Uhr Herzinsuffi zienz und Nicht-Mitglieder o. Ü. Indikation und pfl eger. 10.30 Uhr Kaffeepause Sie bezahlen die Registrierungsgebühr 11.00 Uhr 2.Teil: für Mitglieder, wenn Sie bei der An- Frau Dr. Bader im meldung gleichzeitig Mitglied beim 16.30 Uhr Herzinsuffi zienz und Peritonealdiayse: Indikation und pfl eger. 12.15 Uhr Diskussion und Hotel Christophorus Dr. med. Heike Bruck, 12.30 Uhr Mittagessen Schönwalder Allee 26/3 • 13587 Berlin Fon 030 - 336 06 - 0 • Fax - 114 17.15 Uhr 2 Fallbeispiele Expertenrunde Beginn 16.04.2011, 13.00 Uhr 17.45 Uhr Ende des Schulungstages 17.04.2011, 12.30 Uhr bei der Geschäftsstelle des fnb 18.00 Uhr Jahreshauptversammlung Anmeldeschluss 01. April 2011 (siehe Rückseite dieses Forums) oder Seminar ist auf 120 Teilnehmer über die Internetseite: 19.00 Uhr Abendessen > Langzeitergebnisse nach Nierentransplantation verbessern Ist die optimale Immunsuppression gefunden?Mit dieser Fragestellung setzte sich das Satellitensymposium der Astellas Pharma GmbH, München, anlässlich der 19. Jahrestagung der Deutschen Transplantationsgesellschaft (DTG) am08.10.2010 in Hamburg auseinander. Eine optimale immunsuppressive The-rapie nach einer Transplantation soll eine bestmögliche Prävention von akuten Abstoßungen bei möglichst gu-tem Verträglichkeitsprofi l sicherstellen. In der häufi g zitierten ELiTE1-SYM-PHONY-Studie lieferte eine 3-fach-Kom-bination mit niedrig dosiertem Tacro-limus nach Antikörperinduktion die besten Ergebnisse [1]. Ein weiterer Ansatzpunkt zur Verbesserung des Abb. 1: Nierenfunktion unter verschiedenen langfristigen Therapieerfolgs nach ei- immunsuppressiven Regimen. mod. nach [1] ner Transplantation besteht darin, die Variabilität der Tacrolimusspiegel zu reduzieren und somit eine stabile Ex-position zu gewährleisten. Einen Bei- generell eine CNI-basierte Immunsup- die KDIGO-Leitlinien, die CNI-basierte trag hierzu kann die retardierte Formu- pression zur Erhaltungstherapie nach immunsuppressive Therapie in der lierung von Tacrolimus (Advagraf®) einer Nierentransplantation empfeh- Nachsorge des nierentransplantierten aufgrund ihres verlängerten Resorpti- len und Tacrolimus als CNI der ersten Patienten besser fortzuführen als ab- onsprofi ls leisten. Wahl vorschlagen [3].
zusetzen [3].
Calcineurininhibitoren sind nach heu- Aufgrund der Nephrotoxizität der CNI Stabile Exposition durch retardierte tiger Evidenz unverzichtbar wurden in prospektiven Studien ver- „Calcineurininhibitoren (CNI) sind seit schiedene Ansätze zur Vermeidung Ein weiterer Ansatz zur Optimierung mehreren Jahrzehnten das Rückgrat oder Minimierung der CNI-Gabe bzw. der Tacrolimustherapie und zur Ver-der Immunsuppression", erklärte Dr. zu deren Absetzen untersucht. „Die besserung der Langzeitergebnisse ist Nils Heyne, Tübingen. Über 90 % der SYMPHONY-Studie hat gezeigt, dass eine minimierte Variabilität der Tacroli-organtransplantierten Patienten erhal- der de-novo-Einsatz eines mTOR-Inhi- musexposition. Denn wie eine aktuelle ten einen CNI als Basisimmunsuppres- bitors (mTOR: „mammalian target of Studie zeigte, ist eine hohe Variabilität sivum, wobei heutzutage bei de-novo- rapamycin") anstelle eines CNI nicht der Tacrolimusblutspiegel nicht nur Patienten Tacrolimus am häufi gsten ohne Probleme ist", erklärte Heyne. mit einer signifi kant höheren Absto-eingesetzt wird [2]. Mit heutigen do- Verglichen mit dem Tacrolimusarm ßungsrate assoziiert, sondern sie ist sisoptimierten, tacrolimusbasierten Re- war die Nierenfunktion signifi kant auch ein signifi kanter Risikofaktor für gimen in Kombination mit MMF (My- schlechter und die Abstoßungs- und Transplantatverluste (p = 0,003) [6]. cophenolatmofetil), Steroiden und ei- Transplantatverlustraten waren signi- Die Variabilität der Blutspiegel von ner Antikörperinduktion werden, so fi kant höher (Abb. 1) [1, 4]. Die CNI-Re- Tacrolimus zu vermindern, kann da- Heyne, ausgezeichnete Ergebnisse er- duktion bzw. das Absetzen bei stabilen her ein wichtiger Ansatzpunkt sein, zielt [1]. Die vorliegende Evidenz der Patienten nach 1 Jahr ist, wie Register- um das Transplantatüberleben gerade Datenlage hat dazu geführt, dass die daten zeigen, mit einem schlechteren auch in der längerfristigen Nachsorge KDIGO-Leitlinien (KDIGO: „Kidney Di- Transplantatüberleben assoziiert [5]. der Patienten zu verbessern.
sease: Improving Global Outcomes") Aufgrund der Datenlage empfehlen fnb – FORUM – AUSGABE 01·2011 Wie Prof. Oliver Witzke, Essen, erläu-terte, kann die Variabilität der Tacroli-musexposition beim einzelnen Pati-enten auf eine Vielzahl unterschiedli-cher Faktoren zurück zu führen sein. Hierzu zählen Non-Compliance oder auch pharmakokinetische Wechselwir-kungen mit der Komedikation, die zu Änderungen der Blutspiegel führen können. Die unterschiedliche gastro-intestinale Motilität und Funktion, Durchfallerkrankungen oder Infektio-nen können ebenfalls die Tacrolimus-exposition klinisch bedeutsam beein-fl ussen.
Gelöstes Tacrolimus wird im Allgemei-nen rasch resorbiert. Bei der Tacroli-musformulierung mit unmittelbarer Freisetzung sind die proximalen Dünn-darmabschnitte die Hauptabsorptions-orte. In diesen Abschnitten werden Cy- Abb. 3: 24-Stunden-Blutspiegelprofile nach tochrom 3A-Isoenzyme, insbesondere Umstellung von Prograf® auf Advagraf®. nach [9, 10] 3A4, stark exprimiert, sodass hier ein ausgeprägter präsystemischer Meta-bolismus von Tacrolimus stattfi nden Neben der Galenik und den vielfältigen fördern [14]. In welchem Ausmaß sich kann [7, 8].
physiologischen Faktoren spielen die die Compliance so verbessern lässt, Mitarbeit und Therapietreue (Compli- soll am Essener Transplantationszent- Bei der retardierten Formulierung von ance, Adhärenz) des Patienten eine be- rum in einer Beobachtungsstudie un- Tacrolimus (Advagraf®) ist aufgrund deutende Rolle, erinnerte Witzke, da- tersucht werden.
der protrahierten Wirkstofffreisetzung mit langfristig eine möglichst stabile das Resorptionsprofi l verlängert. Die Tacrolimusexposition aufrechterhalten Mit „Tacrolimus 1-mal täglich" exzel- Resorption kann daher über einen bleibt. Non-Compliance ist auch bei lente Ergebnisse erzielenlängeren Darmabschnitt erfolgen, wo- Transplantierten weit verbreitet und Die therapeutische Äquivalenz der re- bei mögliche Variabilitäten durch eine kann zu beträchtlichen Schwankungen tardierten (Advagraf®) und der unmit-präsystemische Metabolisierung im der Exposition der Immunsuppres- telbar freisetzenden Formulierung von proximalen Darm reduziert werden siva führen. Non-Compliance ist ein Tacrolimus (Prograf®) wurde in einem können (Abb. 2). Dies führt, wie Witz- wichtiger Risikofaktor für späte akute breit angelegten weltweiten Studien- ke anhand von Studiendaten zeigte, zu Abstoßungen und kann das Risiko für programm sowohl bei de-novo-Einsatz einem fl acheren und gleichmäßigeren einen Transplantatverlust nach einer als auch bei der Umstellung stabiler Pa-Blutspiegelprofi l und einer geringeren Nierentransplantation deutlich erhö- tienten auf die retardierte Formulierung intraindividuellen Variabilität im Ver- hen [12, 13]. Durch die verminderte nachgewiesen. Die Ergebnisse einer gleich zu einer nicht retardierten Tacro- Einnahmefrequenz (morgendliche Ein- großen europäischen, randomisierten, limusformulierung (Abb. 3) [9, 10, 11].
malgabe) kann man die Compliance multizentrischen Phase-III-Studie bele- gen die therapeutische Äquivalenz bei- Formulierung mit unmittelbarer der Formulierungen nach einem Jahr Freisetzung (PROGRAF®) [15]. Nach Beendigung der 1-jähri- Absorption von Tacrolimus im gen Studie konnten die Patienten an proximalen Dünndarm einem Follow-up über weitere 2 Jah-re teilnehmen. Das Transplantat- und Retardierte Formulierung mit Patientenüberleben war unter der re- verlängerter Freisetzung (ADVAGRAF®) tardierten Formulierung über den Ge- Absorption von Tacrolimus im samtbeobachtungszeitraum von 3 Jah- ren exzellent. Die Rate spät-akuter Ab-stoßungen war mit unter 3 % niedrig. Abb. 2: Unterschiedliche Absorption von Tacrolimus aus einer Über den gesamten Zeitraum hinweg Formulierung mit unmittelbarer Freisetzung und einer retardierten war die Nierenfunktion bei sehr guten Formulierung mit verlängerter Freisetzung (Advagraf®). Funktionsraten stabil (Abb. 4) [16].
> Veröffentlichungen des fnb > Gefäßzugang zur – Empfehlungen der Arbeitsgruppe Abb. 4: Nierenfunktion unter Advagraf® im Follow-up über 2 Jahre. > Medikamente für Dialysepatienten – ein Ratgeber Die Ergebnisse des 5-Jahres-Follow- Literatur1 Ekberg H et al. N Engl J Med 2007; up der Phase-II-Studien sind laut 357: > Qualitätsmanagement Hugo „mehr als exzellent". Unter einer 2 Meier-Kriesche HU et al. Am J Transplant Dialyseabteilungen, de-novo-Immunsuppression mit der 2006; Hilfen für ein 3 Kidney Disease: Improving Global Outcomes retardierten Tacrolimusformulierung (KDIGO) Qualitäts-Handbuch lag nach einer Nierentransplantation Am J Transplant 2009; 9 (Suppl. 3): S1–157 4 Ekberg H et al. Am J Transplant 2009; die Patientenüberlebensrate nach einer > Leitlinie für angewandte Kaplan-Meier-Schätzung bei 100 %.
5 Opelz G, Döhler B. Transplantation 2008; Hygiene in Dialyseeinheiten Aus den Erfahrungen dieser Studie lei- 6 Borra LCP et al. Nephrol Dial Transplant 2010; tete Hugo die Empfehlung ab, bei der 25: > Europäischer Lehrplan Neueinstellung auf die retardierte Ta- 7 Berggren S et al. Mol Pharm 2007; 4: 252–257 für die Pfl ege nierenkranker 8 Canaparo R et al. Clin Exp Pharmcol Physiol crolimusformulierung keine zu häufi - 2007; 34: 1138–1144 gen Dosisanpassungen vorzunehmen. 9 Data on File, Astellas Pharma 10 Alloway R et al. Transplant Proc 2005; Dosisanpassungen sollten nach klini- > Europäische Standards schen Gesichtspunkten und normaler- 11 Florman S et al. Transplant Proc 2005; für die nephrologische weise nur alle 3 Tage vorgenommen 12 Vlaminck H et al. Am J Transplant 2004; werden [15].
13 Butler JA et al. Transplantation 2004; > Europäischer Kernlehrplan Ebenfalls auf dem Kongress der DTG 14 Weng FL et al. J Am Soc Nephrol 2005; präsentiert wurden die Ergebnisse 16: in der nephrologischen Pfl ege 15 Krämer BK et al. 2010 Sep 14. doi: einer europäischen, multizentrischen 10.1111/j.1600-6143.2010.03256.x. Studie, in der Patienten von der unmit- [Epub ahead of print] 16 Krämer BK et al. DTG 2010; Poster P 057 telbar freisetzenden auf die retardier- 17 Krämer BK et al. DTG 2010; Poster P 058 te Formulierung umgestellt worden Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Unter-sind. Wie die Ergebnisse zeigen, ist stützung der Astellas Pharma GmbH, München.
eine Umstellung ohne erhöhtes Risiko Die Beitragsinhalte stammen vom Satelliten-für Abstoßungsreaktionen oder Beein- symposium „Ist die optimale Immunsuppressive Therapie gefunden?" anlässlich der 19. Jahresta- trächtigung der Nierenfunktion durch- gung der Deutschen Transplantationsgesellschaft zuführen [17].
(DTG), veranstaltet von der Astellas Pharma GmbH, München.
Die Autorin ist Mitarbeiterin der Medizin & Markt Dr. Hedwig Weisser, München GmbH, München.
fnb – FORUM – AUSGABE 01·2011 > „Zwischen Agonie und Inkarnation" Pfl ege von Betroffenen (Spender) & Hoffenden (Empfänger) Claudia Mayer – AKH Wien An den intermittierenden Positionen gewähren und dabei die Möglichkeit Als ich mich für dieses Thema ent- werden vorwiegend Hämodialysen für zur Anteilnahme an der Freude sich schied, wusste ich nicht wirklich in stationär aufgenommene Patienten mit und anderen nicht vorzuenthalten. welche Emotionswelten ich vordrin- akutem und chronischem Nierenver- gen werde. Ich wusste zwar, dass die- sagen vorgenommen, aber auch beat- 3. Pfl ege eines Organspenders ses Thema mich interessiert und auf mete Patienten von anderen Intensiv- In Andenken an Richard Weiß möchte meiner Station immer wieder Diskus- stationen betreut. Zusätzlich werden ich hier aus seinem Artikel „Betreuung sionen auslöst, aber Emotionen und in großer Zahl auch Plasmaseparatio- von Organspender und Organempfän- ihre Auswirkungen in Worte zu fassen, nen z. B. bei TTP / HUS bzw. Immunad- ger aus der Sicht des Pfl egepersonals" sorptionen bei verschiedensten Auto- nochmal die Frage aufwerfen: "Wie Um Ihnen diese Emotionen, die ich immunerkrankungen und bei hochsen- viel Pfl ege und welche Art von Pfl ege auch selbst empfi nde oder auch von sibilisierten Patienten vor Nierentrans- benötigt ein Organspender". Kollegen, Patienten und deren Ange- hörigen empfange, näher zu bringen, An den Intensivpositionen wird sicher- 3.1 Wie viel Pfl ege und welche Pfl ege sind in den folgenden Ausführungen, lich ein Schwerpunkt an nephrologi- ist wann notwendig? Situationen aus der ICH-Position be- scher Intensivmedizin (Vaskulitiden, Meiner Meinung nach kann und darf Komplikationen nach Transplantationen, sich die Pfl ege an sich in keinem Fall akutes Nierenversagen) verfolgt, prin- unterscheiden, die Grundpfl ege zur Un- zipiell aber das gesamte Spektrum der terstützung der Grundbedürfnisse ist Intensivmedizin abgedeckt. An diesen nicht mehr gegeben, aber ist es des-Positionen werden auch die kontinu- wegen nicht mehr notwendig den Pa- ierlichen Nierenersatzverfahren einge- tienten zu pfl egen? Diese Pfl ege wird überschattet von der vielen Assistenz- Im Eingriffsraum werden vorwiegend arbeit zur korrekten Aufrechterhaltung verschiedenste Katheterimplantationen der Organfunktion bis zu deren Ent- vorgenommen. Neben Dialysekathe- tern werden vor allem zahlreiche Ver- Aber viel mehr wird unsere Pfl ege weilkatheter (Permkaths) und auch überschattet von Emotionen, denen Port-a-Caths implantiert. Auch eine der Angehörigen und unseren Eige-größere Zahl von Peritonealdialyseka- thetern wird gelegt. Zusätzlich erfol- Ich möchte fast behaupten, dass bei gen auf dieser Position Interventionen der Pfl ege eines Organspenders die für die nephrologische Bettenstation Begleitung der Angehörigen unsere (Pleura-Perikard-Punktionen, Zysten- eigentliche Arbeit ist. Denn die Ange- Drainagen, Knochen-, Nierenbiopsien).
hörigen sind hier, sind existent und 2. Akutdialyse 13i3 Die Station bietet Ärzten und Pfl ege- haben zu einem Zeitpunkt, wo Ihnen ei- Mit der Eröffnung des neuen AKH- personal ein breites Spektrum an Wis- gentlich die Zeit der Trauer geschenkt Wien wurden die zwei nephrologi- sen, an Herausforderungen und auch sein soll, eine Entscheidung zu treffen, schen Stationen der Vorgängerkliniken verschiedene Anforderungen an das oder wenn wir unser Gesetz in Öster-zusammengelegt und die „Abteilung Personal, da auf der einen Seite der reich betrachten, mit einer getroffenen für Nephrologie und Hämodialyse" ge- Intensivpatient steht und auf der an- gründet. Dieser nephrologischen Ab- deren Seite der chronische Patient. Das Problem für die Angehörigen be- teilung wurde die Akutdialyse-Station Beide brauchen von uns vollkommen ginnt in dem Moment, in dem eine Ent-zugeordnet, eine Kombination einer unterschiedliche Zuwendung. Wenn scheidung über den hirntoten Menschen Station für extrakorporale Akutbehand- dann der Intensivpatient noch Organ- getroffen wird. Sie machen sich Gedan- lungen und einer Intensivstation. Diese spender ist, und auf der Dialyse fast ken: ist der mir wichtige Mensch ge-Akutdialyse-Station ist in der Intensiv- zum gleichen Moment zwei potentielle storben, ist er als leib-seelische Ganz- ebene 13 im Bettenturm Ost des AKH Empfänger aufgenommen werden, dann heit tot, eine Leiche? Das sagen die Wien lokalisiert und weist 4 Positionen kommt zu der professionellen Arbeit Einen. Oder ist der Hirntote noch der (Plätze) für intermittierende Therapie- die Jongleurskunst.
Mensch, der in seinem Sterbeprozeß verfahren, 3 Intensivpositionen und ei- Die Kunst ist, der einen Seite die not- eine wesentliche Grenze überschritten ne Position in einem Eingriffsraum auf.
wendige Anteilnahme an der Trauer zu hat, einen „point of no return", dessen leid, ich weiß wie Sie sich fühlen" dentums. In diesen Auslegungen des ausspricht. Ich weiß nicht, was ich schriftlichen Kanons der Tora spiegeln brauchen könnte, um realistisch eine sich die unterschiedlichen Meinungen Entscheidung zu treffen oder diese zu der Rabbiner und Schriftgelehrten wi-tragen, läge meine Tochter in diesem der. Sie zielen auf Verhaltensregeln, Bett.
die das gesamte Leben der Gläubigen Darum möchte ich behaupten, dass betreffen. Historisch ist die Halacha es, neben unserer sehr anspruchsvollen ein Teil des Talmuds. Sie gehört zur pfl egerischen und ärztlichen Tätigkeit, sogenannten „mündlichen" Überlie-wichtig ist, als Mensch einfach nur da ferung, die sowohl in Jerusalem als zu sein, auch ohne Worte – das ist Teil auch in Babylon seit der Zeit nach der Sterbeprozeß aber noch nicht zum unserer Arbeit.
Zerstörung des ersten Tempels und Ende gekommen ist, der also zwar ein der Babylonischen Gefangenschaft Sterbender, aber noch kein Toter ist? 3.2 Ablehnung der Organentnahme festgehalten wurde.) Zu diesen Überlegungen mischt sich Was, wenn sich Angehörige nicht dafür Können wir es diesen Angehörigen Skepsis und Hoffnung – aber er lebt entscheiden können und die Organ- verwehren, die Organentnahme zu doch noch, hat nur die Augen ge- spende vehement ablehnen? Dürfen verweigern? schlossen, er atmet, er ist warm, er wir uns darüber hinwegsetzen? wacht sicher gleich auf.
Gesetzlich ja, moralisch? In diesem Moment über eine Organ- Ein Beispiel aus einer anderen Religi- spende entscheiden zu müssen, das onsauffassung:sagen selbst routinierte Transplantati- In der jüdischen Glaubenswelt besitzt onsärzte, ist der maximal schlechteste menschliches Leben Heiligkeit, sowie Zeitpunkt. Insbesondere wenn die Be- absoluten unantastbaren Wert.
troffenen sich vorher noch nie Gedan- Nach jüdisch-hebräischer Glaubens- ken zu diesem Thema gemacht haben.
auffassung ist nicht der Herzschlag, Professionelle und würdevolle Kom- sondern die Atmung ein entscheiden- munikation und Begleitung in dieser des Kriterium für Leben. Das Jüdische kritisch-sensiblen Ausnahmesituation Wort für Atmung (neshima) ist eng drückt sich darin aus, dass das betreu- verwandt mit dem jüdischen Wort für ende Personal die Entscheidung zur Seele (neshama). 1987 wurde durch Organspende und die darin ausge- das Oberste Rabbinat in Israel Hirntod drückte Menschlichkeit und Solidarität als Todeskriterium anerkannt, da die wertschätzt. Die medizinische Versor- Atmung an den Hirnstamm gebunden gung und professionelle Pfl ege des ist, allerdings nur in Zusammenhang 3.3 Trauerarbeit, Tod und WIROrganspenders und die Begleitung der Der Umgang mit Trauerreaktionen ist Angehörigen fordert eine empathische Manche Rabbiner vertreten aber die ein Schwerpunkt in der Pfl ege von Or- und refl ektierte Haltung, die auch die Ansicht, dass die Auslegung des Todes ganspendern. Auf der Intensivstation eigene Einstellung im Prozess der Be- mit diesem Gesetz unvereinbar sei. So- werden Ärzte und Pfl egepersonen oft lange der hirntote Patient durch eine mit einer vorweggenommenen Trau- Refl ektierende Haltung bedeutet, zu Beatmungsmaschine beatmet ist, ist er konfrontiert; diese beschreibt das überlegen, wie geht es mir. Wie geht es er am Leben. Er ist am Leben, solan- Trauern von Angehörigen über das, mir mit der Pfl ege des Patienten, fi nde ge sein Herz noch schlägt. Er ist an was in baldiger Zukunft eintreten wird: ich es sinnvoll, sinnvoll für den Patien- einer Grenze zwischen Sterben und ten, für die Angehörigen oder sinnvoll Tod, sein Tod darf z. B. durch Beendi- Folgende Situation in der Akutdialyse: für die Empfänger, die eigentlichen gung der Beatmung oder durch die Ärzte und Pfl egende haben Ihre Ar-Nutznießer meiner Arbeit. Wie wäre Entnahme des bis dahin noch schla- beit getan, der Organspender optimal ich in dieser Situation? genden Herzens nicht beschleunigt gepflegt, die Organe zur Entnahme Meine Tochter Anna – 17 Jahre, ich werden. Auch dann nicht, wenn einer bereit, der Operationssaal wartet, wir möchte behaupten eine hübsche und anderen kranken Person damit gehol- bereiten den Transport vor.
intelligente, junge Frau. Dadurch, dass fen werden kann. In der Halacha ist be- Wir überlegen, welchen Ausgang wir ich in meiner Familie noch nie einen schrieben, dass der Tod nicht einge- nehmen. Im Eingangsbereich warten lieben Menschen verloren habe, weiß treten ist solange das Herz schlägt, bereits die Empfänger. Sie werden von ich nicht was Trauer bedeutet. Ich ken- dem Hirntod wird keine Beachtung den pfl egerischen Kollegen der Dialy- ne diesen einzigartigen Schmerz nicht, geschenkt.
seseite vorbereitet. Wir nehmen den kann ihn nicht nachempfi nden. Ich (Die Halacha, auf Deutsch „Gehen", Hinterausgang, denn viele Empfänger weiß nicht, ob ich möchte, dass jemand „Wandeln", ist der Name des gesetz- haben uns schon mit der Frage „ Sind die üblichen Floskeln wie „Mein Bei- lichen Teils der Überlieferung des Ju- das meine Nieren?" konfrontiert. Um fnb – FORUM – AUSGABE 01·2011 dies zu vermeiden, schleichen wir uns gesetzt wird, immer irgendwie spür-fast klammheimlich „hinten" raus.
bar. Das Fremde ist jedoch nicht nur Ist es uns immer gegeben, einfach mit körperlich, sondern auch psychisch ein unserer Arbeit abzuschließen, sich der Fremdkörper. Es bleiben Schuldgefüh- nächsten Arbeit zuzuwenden oder viel- le gegenüber dem Spender, im Unbe- leicht auch den Kollegen auf der Dia- wussten sogar eine Angst vor der Ra- lyseseite zu helfen, die gerade viel Ar- che des einverleibten Organs. Manche beit haben mit den Vorbereitungen der geben ihrem neuen Stück Körper einen bevorstehenden Nierentransplantatio- speziellen Vornamen, anders als den Eigenen. Die Menschen fragmentieren sich dabei selbst und erarbeiten sich In unserem Pfl egeteam genießen wir wieder die Einheit ihres Körpers. Das den Vorteil, in beiden Bereichen einge- ist ein langer, anstrengender Prozess, setzt werden zu können. Wir können den möglichst Viele in der Umgebung uns zurückziehen – aber unser Arzt, des Patienten verstehen sollten.
welcher natürlich nicht in die Entschei- Wenn Patienten zur Nierentransplanta- Aber all das ist Routine, ein festge- dungen der Organspende oder die der tion einberufen werden sind es oft setzter Ablauf. Ist der Ball angestoßen Empfänger involviert ist, muss nun Patienten, die wir nicht kennen. Sie – läuft er, auch neben meinem geplan-zu den Empfängern, um diese auf ihre kommen aus einem anderen Dialyse- ten Tagesablauf. Vorübergehend be- zentrum und waren noch nie im Allge- deutet es Stress. Zeitstress, belastend meinen Krankenhaus. Allein schon die für das Personal, aber nach einer Be- 4. Pfl ege von Transplantationsempfän- Größe und Unüberschaubarkeit des fragung von Patienten auch sehr be- Krankenhauses macht vielen Patienten lastend für sie.
Trotz der in den letzten Jahren deutlich Angst. Dazu kommt noch das fremde verbesserten Erfolgsprognosen, bedeu- Dialysepersonal. Sind sie nett, wenn Die Pfl egepersonen möchten sich die tet eine Organtransplantation für den ich eine Dialyse brauche, können die Zeit nehmen, die die Empfänger, Pa-Patienten eine – manchmal auch die auch meinen Shunt stechen? Vielleicht tienten – Menschen brauchen, denn letzte – Chance auf ein Überleben, sind diese Ängste für uns banal, aber auch für sie ist es eine Ausnahmensi-oder wie bei der Nierentransplantation für einen Menschen, der sich jahrelang tuation. Nicht immer ist dies in einem ein Leben ohne Dialyse. Die Patienten intensiv mit dieser, seiner Krankheit Ausmaß möglich, welches für beide müssen lebenslang Medikamente ein- beschäftigt hat, lebenswichtig.
Seiten befriedigend wäre. Ist der Emp- nehmen, sind transplantiert aber nicht Die Anonymität kann die tägliche Ar- fänger auch noch eine Person, die wir gesund und wissen bei der Einberu- beit sehr erleichtern, aber dann sind gut kennen, mit der wir mit gewartet fung zur Transplantation, dass eine noch die Patienten, die wir gut kennen, haben auf ein Organ, dann ist es oft Abstoßung wieder Dialyse bedeutet. dessen Lebensgeschichte, oft auch Lei- sehr schwer, den Grat zwischen pro- Die Patienten sind zwischen der Freu- densgeschichte wir miterlebten, auch fessioneller Pfl ege und Emotionen zu de auf ein Organ und der Angst vor die, die wir lieb gewonnen haben.
der Operation, vor dem Ungewissen In unserer Abteilung bedeutet eine Or- Noch viel schwerer ist es aber für ein ganspende Freude, aber auch Ängste Team an Ärzten und Pfl egenden, wenn Dr. Oliver Decker: Natürlich ist die eines Empfängers. Genau diese Freude das gleiche Team zur gleichen Zeit die Transplantation eine Erlösung, ein un- und auch die Ängste können wir mit- Trauer auf der einen Seite miterlebt geheurer Rückgewinn von Freiheit. und nachempfi nden.
und Freude und Angst auf der anderen Aber dieses Gefühl ist nicht ununter- brochen und einzig präsent. Der Be- 4.1 Wie ist es zum Zeitpunkt der ge- troffene wurde ja schon mit der Diag- planten Transplantation? 5. Schlussfolgerung nose aus der Bahn geworfen. Er stand Wie so oft ist Zeit ein maßgeblicher Die Betreuung von Organspendern Jahre auf einer Warteliste und hat letzt- Faktor. Alle Dialysepositionen sind be- und Transplantationsempfängern auf lich auf den Tod eines Anderen gehofft setzt, die Patienten kommen, werden einer Station verlangt vom betreuen- oder war an den unbarmherzigen oft im Eingangsbereich der Akutdialy- den Personal, dass sie neben den er- Rhythmus der Dialyse gebunden. Dort se betreut auf Betten, die die Bezeich- lernbaren Tätigkeiten der Pfl ege und sah er sein Blut immer und immer wie- nung neun und zehn neben unseren Medizin, die psychosoziale Betreuung der aus dem Körper hinaus und durch acht Betten erhalten.
nicht vergessen.
Apparate fl ießen. Dann die Operation, Blutabnahmen, EKG, Lungenröntgen, Die nötigen Möglichkeiten zur Trauer-bei der ein Stück Fleisch eines anderen klinische Untersuchung, Abfragen der bewältigung der Angehörigen schaf- Menschen in den eigenen Körper ein- Daten, das alles muss manchmal sehr fen, vielleicht auch die dabei entste- gebracht wird. Bei den Meisten bleibt schnell gehen. Dialyse notwendig? Im henden Emotionen, mögen sie auch das implantierte Organ, das ja selten Hintergrund das Telefon, der Operati- teils unverständlich sein, zu akzeptie- direkt an die Stelle des versagenden onssaal macht Druck.
Die Zeit, wenn sie auch rar ist, für den > EDTNA / ERCA Menschen zu geben der sie braucht – ein Verband der viel bewegt – oft sind lediglich ein paar Minuten ausschlaggebend.
Leider haben weder Mediziner noch Liebe Leserinnen und Leser Pfl egepersonal eine Ausbildung zur psychosozialen Betreuung erhalten. Wir müssen so handeln wie wir gerne Seit September 2010 bin ich Mitglied hätten, dass uns begegnet wird. Das des Vorstandes (Executive Committee) erfordert von uns ein Einlassen in die von EDTNA / ERCA. Das bedeutet, dass emotionale Welt, ein Verstehen und nach vielen Jahren wieder ein deut- dementsprechendes Handeln. sches Mitglied diesem wichtigen Gre- Nebenbei müssen wir aber rationale mium des Verbandes angehört. Seit Entscheidungen treffen, da wir diese geraumer Zeit ist die Zahl der deut- weder von Angehörigen noch von Pa- schen Mitglieder in der EDTNA / ERCA tienten in Situationen wie diesen er- rückläufi g. Ursache hierfür ist unter an- warten dürfen.
derem, dass die Teilnahmegebühr an Salto mortale – ohne Sicherheitsnetz, der internationalen Konferenz nicht hat ein Kollege einmal zu mir gesagt. mehr von den Firmen übernommen Er sagte auch noch, entweder du er- wird bzw. die Dialyseanbieter diese, Vorstandsmitglied EDTNA / ERCA greifst das Trapez oder jemand fängt ebenfalls aus Kostengründen, nicht dich auf. Ganz schlimm ist es, wenn mehr als Fortbildung anerkennen. Die keines von beiden zur Stelle ist – dann Mitglieder fragen sich dann: „Wozu den Die Möglichkeit, sich für spannende, entsteht ein Problem.
teuren Mitgliedsbeitrag zahlen, wenn zukunftsweisende Projekte, auch auf Ein gut funktionierendes interprofessi- ich nicht mal an der Konferenz teilneh- internationaler Ebene, also „über den onelles Team kann sich diesen Heraus- men kann!" Auf den ersten Blick ver- Tellerrand hinaus", zu engagieren.
forderungen stellen und diese für den ständlich, aber doch zu kurz gedacht: Sie haben es sicher schon gemerkt, Patienten und vor allem auch für sich EDTNA / ERCA bietet als internationa- ich möchte Sie für eine Mitgliedschaft zu einer Bereicherung an Lebenserfah- ler, multidisziplinärer Verband alles, im EDTNA / ERCA gewinnen und be- was für die Mitarbeiter im Gesund- geistern, denn mein Ziel ist es, wieder Wichtig hier ist vor allem die Betonung heitswesen heutzutage wichtig ist: mehr deutschsprachige Mitglieder in auf gute interprofessionelle Zusammen- Eine europaweite Struktur, ein wissen- unseren Verband zu bringen. Sollte arbeit. Gemeinsames Arbeiten ist nur schaftlich fundiertes Journal und die Ihr Interesse geweckt worden sein, dann für alle befriedigend, wenn Ent- Einbindung unserer Partner aus der nehmen Sie Kontakt zu mir auf. scheidungen gemeinsam getragen wer- Industrie in die Organisation von Fort- Meine Email-Adresse: den können, beim Kaffee darüber dis- bildungs- und Weiterbildungsmaßnah- kutiert werden kann und wenn wir men auf nationaler und internationa- Oder wenden Sie sich an unser Key- danach gestärkt wieder Neues begin- ler Ebene. Beispiele hierfür sind das Member für Deutschland, Carmen Rei- gemeinsam mit Fresenius Medical her: ca.re@web.de Care (FMC) durchgeführte Projekt „Go Wir beantworten Ihre Fragen gerne, Green for Dialysis", das die Umweltas- ebenso gerne nehmen wir Ihre Ideen, • Organspende und pekte der Dialyse zum Thema hat und vielleicht für eigene Fortbildungen und ihre Rezension in der Ethik dessen Ziel Vorschläge für Umwelt- oder Projekte, auf und geben Sie wei- der abrahamitischen Religionen – standards und Nachhaltigkeit in der ter. Besuchen Sie auch die offi zielle von Thomas Holznienkemper – Dialysebehandlung sein sollen, sowie Internetseite von EDTNA / ERCA: veröffentlicht von LIT Verlag das gemeinsame Weiterbildungspro- www.edtnaerca.org. Berlin-Hamburg-Münster, jekt von EDTNA / ERCA und FMC Asien Hier erfahren Sie alles Wissenswerte • „Spenden und Empfangen" im Nahen Osten. Ein weiteres Fort- über den Verband und den 40. Jubilä- Seelsorgliche Überlegungen zum bildungsprojekt mit osteuropäischen umskongress vom 10.09. bis 13.9.2011 Organtransplantation" Staaten ist geplant.
in Ljubljana.
Sie sehen also, es wird viel getan, • Der Prothesengott. Subjektivität und es werden viele Hände und vor Ich wünsche Ihnen ein gutes und er- allen Dingen Köpfe für diese Projekte folgreiches neues Jahr und – werden von Oliver Decker – veröffentlicht gebraucht; und hier fi nden wir bereits Sie EDTNA / ERCA Mitglied von Psychosozial-Verlag, Mai 2004 ein weiteres Argument für die Mit-gliedschaft im EDTNA / ERCA: Kai-Uwe Schmieder fnb – FORUM – AUSGABE 01·2011 > Gesundheitssysteme > Compliance / Non-Compliance: Eine Frage des Blickwinkels? Gesundheitsreform In der Pfl ege fällt immer wieder die Wie kommt es zu selbstschädigendem Äußerung: „Der Patient hat keine Verhalten und was hat es für „Vorteile" Compliance." Aber was bedeutet Com- für den Patienten? Zum 3. Mal berichten wir im „Forum" Zum Beispiel psychische Erkrankungen, über Gesundheitspolitik. In dieser Aus- Der Begriff Compliance entstand zu Persönlichkeitsstörungen und Selbst- gabe wird die Gesundheitspolitik der Beginn der 70er Jahre, als erste sys- wertproblematik können zu diesem Ver- Welt herunter gebrochen auf die reale tematisch wissenschaftliche Untersu- halten führen. Die Risikofaktoren sind (Lobby) Politik in Deutschland. Ende chungen gestartet wurden, die sich multifaktoriell! Oktober wurden 2 Gesetze verabschie- mit folgender Frage befassten: Für den Patienten bietet es vermeind- det, die hier ausführlich vorgestellt Wie viel von dem, was Ärzte ihren Pa- liche Vorteile, wenn er sich nicht mit tienten raten, wird tatsächlich umge- der Realität, d. h. mit seiner Krankheit, setzt bzw. befolgt? Synonym = Thera- Abhängigkeit und Hilfl osigkeit ausei- nander setzen muss. Er verspürt eine Am Donnerstag das Arzneispargesetz, Dieser Begriff wird abgelöst von dem emotionale Entlastung und erfährt am Freitag die Kassenfi nanzierung: Es englischen Wort Adherence. Laut dem kurzfristig mehr Freiheit und Selbstbe- ging viel um Gesundheit Ende Oktober Expert panel of the AHA in Miller: „Ad- 2010 im Bundestag, und es wurde herence ist ein Verhaltensprozess, wel- noch mal heftig gestritten. cher stark von der Umgebung in wel- Wie kann man dieses selbstschädigen- cher der Patient lebt, beeinfl usst wird. des Verhalten beeinfl ussen? Zuerst die Gesundheitsreform: Dazu gehören die Praktiken von Ge- Die „motivierende Gesprächsführung" Hintergrund der Gesundheitsreform sundheitsanbietern und des Gesund- (Miller & Rollnick) kann ein Kommuni- 2010 sind insbesondere die steigenden heitssystems. Adherence geht davon kationskonzept sein zur Lösung von am- Kosten im Gesundheitssystem. Mit der aus, dass der Patient über das Wissen, bivalenter Einstellungen gegenüber Reform erhofft sich die schwarz-gelbe die Motivation, sowie die Fähigkeiten Verhaltensänderung jeder Art. Das Regierung eine Ersparnis von rund 3,5 und Ressourcen verfügt, um Empfeh- Health Belief-Modell (Scharzer) zeigt Milliarden Euro im Jahr 2011 und vier lungen des Gesundheitspersonals um uns schematisch, welche möglichen Milliarden im Jahr 2012. Diese Kosten- Faktoren eine Änderung des Gesund- ersparnis wird jedoch zulasten der Ver- heitsverhältnis beeinfl ussen.
sicherten gehen.
Warum beschäftigt uns das Thema Non- Für Arbeitnehmer und Arbeitgeber er- Adherence immer wieder? Was für Fol- höht sich der allgemeine Beitragssatz gen kann dies haben? zum 1. Januar um jeweils 0,3 Prozent-punkte. Beide tragen so je rund drei Milliarden Euro zur Sanierung der Kas- Individuelle Folgen: senfi nanzen bei. Der allgemeine Satz • schädigt seine Gesundheit steigt von 14,9 auf 15,5 Prozent. Die • vermehrt Arztbesuche Arbeitnehmer übernehmen davon 8,2 • Fehlzeiten am Arbeitsplatz • vorzeitiges Todesrisiko Prozent und die Unternehmen 7,3 Pro-zent. Der Arbeitgeberbeitrag wird auf diesem Niveau eingefroren. Die Zusatzbeiträge, die klamme Kassen von ihren Mitgliedern einfordern kön- Löst negative Emotionen aus: nen, werden ausgeweitet. Die Ober- • Unverständnis grenze von einem Prozent des Einkom- • zusätzliche Erkrankungen mens eines Versicherten entfällt. Auch • zusätzliche stationäre Rentner und Bezieher von Arbeitslo- Aufenthalte• enorme Zusatzkosten sengeld I müssen den Beitrag zahlen; für Hartz-IV-Empfänger wird er aus der Liquiditätsreserve des Gesundheits-fonds und somit aus Bundesmitteln fi -nanziert. Schon jetzt erheben mehrere Carla Hertel, Kassen Zusatzbeiträge, die meist bei acht Euro liegen.
für Angestellte und Arbeitnehmer darf Auch bei den Zahnärzten wird der An-sich die PKV auf einen rapiden Anstieg stieg gekappt: 2011 um 20 Millionen ihrer Mitgliederzahlen freuen. Bislang und 2012 um 40 Millionen Euro.
ist für Angestellte und Arbeitnehmer Die Verwaltungskosten der Kassen mit einem Verdienst oberhalb der Ver- dürfen in den nächsten beiden Jahren sicherungspfl ichtgrenze eine Wartezeit im Vergleich zu 2010 nicht steigen. 2011 von drei Jahren vorgesehen, die im und 2012 sollen so je 300 Millionen kommenden Jahr nur noch ein Jahr Euro zusammenkommen.
betragen soll. Da einkommensstarke Versicherte geringere Beiträge und um- Vorkasse: von Sachleistungsprinzip fassendere Leistungen bei der PKV ge- zum Kostenerstattungsprinzip nießen, wird mit einer Massenabwan- Für Kassenmitglieder wird es einfa- derung von der GKV hin zur PKV ge- cher, sich gegen das übliche Sachleis- tungsprinzip und für Kostenerstattung zu entscheiden. Das bedeutet: Sie er- Weitere Details: halten vom Arzt eine Privatrechnung, Sparen, z.B. bei Prävention und Dialyse die ihnen die Kasse im Nachhinein Die Ärzte sollen mindestens 850 Mil- erstattet – allerdings nur teilweise. Der letzte Ausweg??? lionen Euro sparen, wozu das Gesetz Der Arzt rechnet in der Regel das Dop-mehrere Mechanismen vorsieht. So pelte von dem ab, was die Kasse er-wird etwa der Ausgabenanstieg wie stattet. Die Versicherten bleiben daher Zusatzbeiträge gelten unabhängig vom etwa ambulantes Operieren, Vorsor- auf etwa der Hälfte der Kosten sitzen. Einkommen. Das heißt, jedes Kassen- ge- und Früherkennung oder Dialyse Wenn sie sich dennoch dafür entschei- mitglied, ob es nun der Verwaltungs- gebremst, was 350 Millionen Euro den, tun sie es also vor allem in der direktor ist oder die Toiletten putzt, bringen soll. Die Dialyseeinsparungen Erwartung, vom besser und schnel-muss den gleichen Betrag zahlen. Wer gehen zu Lasten der Ärztehonorare, ler bezahlten Arzt auch besser und für Zusatzbeiträge mehr als zwei Pro- diese werden auf dem jetzigen Stand schneller behandelt zu werden. Keiner zent seines Bruttoeinkommens aufwen- eingefroren. Die Sachkostenpauschale werde dazu gezwungen, argumentiert den muss, erhält einen Ausgleich aus wird jedoch nicht gekürzt. Bei einem der Minister. Doch wenn sich etwa die Steuern.Die Gesundheitsreform 2010 weiteren Anstieg der Dialysepatienten wenigen Orthopäden oder Augenärzte sieht weiter vor, Angestellten und Ar- sinken entsprechend die Einnahmen einer Kleinstadt darauf verständigten, beitnehmern den Wechsel in die Pri- der Ärzte pro Patient. Eine konsequen- Vorkassepatienten bevorzugt zu be- vate Krankenversicherung ab 2011 zu te Umverteilung der Tätigkeiten am handeln, könne von Wahlfreiheit kaum vereinfachen. Experten schätzen, dass Dialysepatienten hin zu mehr Verant- noch die Rede sein, hält der SPD-Ex- die GKV so bis zu 200.000 Beitragszah- wortung an die fachweitergebildeten perte Karl Lauterbach dagegen.
ler verliert. Gerade diese fi nanzstarken nephrologischen Pfl egekräfte kann die-Mitglieder tragen maßgeblich zu der se Sparmassnahme gut kompensie- Stellungnahme des fnb: solidarischen Krankenversicherung bei.
ren: Der politische Wille und die Be- Die Reform weist den Weg in eine Anders als die PKV muss die GKV reitschaft der Ärzteschaft zur besseren Dreiklassenmedizin und in eine Priva-auch kostenlastige Mitglieder aufneh- Kooperation zwischen den Berufsgrup- tisierung der Gesundheitskosten. Der men. So verbleiben zunehmend Pa- pen ist jedoch zwingend notwendig. Gesundheitsminister Rösler hat einen tienten mit geringem Einkommen, also Die fachweitergebildeten Pfl egekräfte erstklassigen Kotau vor den emsigen In- geringen Beiträgen und hohen Kosten sind gerne bereit zu diesen neuen teressenvertretern der Industrie hinge-bei den Gesetzlichen. Die Folge: wei- legt. Gesundheitsförderung und Krank- ter steigende Defi zite und weitere Bei- Weitere 500 Millionen Euro will die Ko- heitsprävention, Mitbestimmung der tragserhöhungen. Da der Arbeitgeber- alition sparen, indem für die umstritte- Patienten, Förderung der vielseitigen anteil bei 7,3 Prozent gedeckelt wird, nen Hausarztverträge das Vergütungs- Fähigkeiten der verschiedenen Berufs- fallen zukünftige Beitragssteigerungen niveau gesenkt wird. Hintergrund ist, gruppen im Gesundheitssystem: Nichtsvoll zu Lasten der Versicherten.
dass den Kassen diese Verträge zu davon zu sehen. Röslers Reform geht Dagegen kann sich die Private Kran- teuer sind. Bestehende Vereinbarun- mit vielen pfl eglich um: mit den Ar- kenversicherung freuen, geht sie doch gen erhalten Bestandsschutz bis Mitte beitgebern, den Ärzten. Die Millionen als Gewinnerin der Gesundheitsreform Versicherten dürfen zahlen. Die Un- hervor. Aufgrund der Herabsetzung Die Krankenhäuser sollen im kommen- gerechtigkeiten werden größer. Es ist der Versicherungspfl ichtgrenze von den Jahr 500 Millionen Euro und 2012 schade, dass es Herrn Rösler innerhalb 49.950 Euro auf 49.500 Euro in 2011 rund 570 Millionen Euro zur Verbesse- seiner Partei und der Regierung nicht sowie der Verkürzung der Wartezeit rung der Finanzlage beitragen.
gelungen ist, die ehrgeizigen Ziele zu erfüllen.
fnb – FORUM – AUSGABE 01·2011 Gesetz zur Neuordnung des Arznei- für Medikamente, denen nach den mittelmarktes – AMNOG AMNOG Regeln ein Zusatznutzen an- Dieses Gesetz gefährdet die evidenz- erkannt worden wäre, die jedoch ei- basierte Medizin. Aber der Reihe nach: ner Prüfung des IQWiG nicht standge- Als eine der ersten Handlungen von halten hätten: Vioxx zur Behandlung Schwarz Gelb wurde dem Leiter des rheumatischer Erkrankungen und Instituts für Qualität und Wirtschaft- Schmerzen: wegen Herzinfarkt- und lichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) Schlaganfallrisiko vom Markt genom- gekündigt. IQWiG wurde 2004 mit men oder der Cholesterinsenker Lipo- dem Ziel gegründet, mit evidenzba- bay, nach Todesfällen ebenfalls vom sierten Methoden die „eminenzbasier- Markt genommen.
te" Medizin zu verdrängen. Es prüft im Auftrag des Gemeinsamen Bundes- Es geht noch weiter: Für die Kassen ausschusses (G-BA) den Nutzen von Baustelle deutsches gilt zukünftig das Kartellrecht. Das neuen Arzneimitteln wie auch anderen heißt z.B. für die AOK Landesverbän- Therapien nach Kriterien der evidenz- de, dass sie künftig nicht mehr ge- basierten Medizin. Im G-BA wiederum telhersteller und der Spitzenverband schlossene Rabattverträge für Gene-sitzen Vertreter der Ärzteschaft und der der Krankenkassen verhandeln, ob der rika-Arzneimittel aushandeln dürfen, Krankenversicherer und entscheiden vom Hersteller vorgeschlagene Preis sondern jeder für sich. Die gebroche-darüber, welche Medikamente, wel- gerechtfertigt ist. Nur durch einen zu- ne Verhandlungsmacht dürfte sich in che Therapien von den Kassen bezahlt sätzlichen Nutzen darf das Medikament den Geldbeuteln der Pharmariesen werden und welche nicht. Als Nachfol- dann teurer sein. Die neue Nutzenbe- bemerkbar machen und Löcher in die ger von Sawicki wurde der anerkannte wertung wird allerdings, wie oben be- Kassen der GKV reißen.
Experte und Kritiker der Pharmaindus- schrieben, das Gesundheitsministerium trie, Jürgen Windeler, ernannt. Ein ge- mittels einer Rechtsverordnung vorge- Stellungnahme des fnb: schickter Schachzug, ein Kritiker folgt ben. Der Vorsitzende des G-BA, Rainer Eigentlich sollte mit diesem Gesetz dem Kritiker. Gleichzeitig wurde das Hess, fasste die möglichen Auswirkun- das Preismonopol der Pharmakonzer- IQWiG jedoch entmachtet. Denn in Zu- gen dieser fragwürdigen Kosten-Nut- ne gebrochen werden. Doch im Er- kunft bestimmt die Bundesregierung zenbewertung zusammen: „An der evi- gebnis müssen Hersteller den Nutzen die Kriterien für die künftige Nutzen- evidenzbasierten Medizin sollte man ihrer Medikamente nicht mehr nach- bewertung eines Medikamentes und nicht rütteln. Sie ist der Goldstan- weisen. Ob eine Arznei positiv wirkt, nicht mehr der G-BA. Eine Politik, die dard" ist egal. Hauptsache, sie wirkt irgend- der Pharmabranche dient. Besonders wie. Die Patienten sind in Gefahr. Für entlarvend: Der Änderungsantrag ent- Medikamente für seltene Krankheiten eine Zulassung muss nur noch die stammt fast wörtlich der Feder der und mit geringer wirtschaftlicher Wirkung nachgewiesen werden, nicht Lobbyisten. Bedeutung werden von der Nutzen- der Nutzen. Das Gesetz ist ein Rückfall bewertung ausgenommen. Windeler: in längst überwunden geglaubte Zei- Weitere Änderungen: Außerdem sol- „Menschen mit seltenen Erkrankungen ten von Beliebigkeit und politisch ge- len ab Januar Arzneimittel, die neu haben das gleiche Recht auf eine hohe regelten Lobbyeinfl üssen pharmazeu-auf den Markt kommen, innerhalb von Qualität der Arzneimittelversorgung". tischer Hersteller. Klientelpolitik vordrei Monaten auf ihren Zusatznutzen Die Gefahr ist groß, dass schlechte Patienteninteresse und Patientensicher-geprüft werden. Auf der Grundlage Arzneimittel ins System gelangen und dieser Bewertung müssen Arzneimit- breit verordnet werden. 2 Beispiele für Christa Tast, Stuttgart > 3. Pfl egeforum Nephrologie in Rotenburg a. d. Fulda 11. - 13. März 2011 Für Kurzentschlossene besteht noch die Weitere Informationen und Anmeldung zum 3. Pfl egeforum Nephrologie: Möglichkeit, einen der wenigen noch Fachverband nephrologischer Berufsgruppen (fnb) e.V.
freien Plätze zu belegen! Geschäftsstelle Uschi Gaspar In den Beunen 6 65479 Raunheim Die Veranstaltung ist konzipiert für lei- tende Fach- und Führungskräfte in der info@nephro-fachverband.de www.nephro-fachverband.deDialyse und Nephrologie.
Teilnahmegebühren inkl. Übernachtung und Verpfl egung: 160,- EuroFür Mitglieder fnb und EDTNA/ERCA: 130,- Euro > Nephrologische Pfl ege entwickeln – Versorgungsqualität gemeinsam gestalten Unter diesem Motto fand vom 18. bis bei manchen Sitzungen die Plätze für 20 November 2010 der 7. Dreiländer- die Teilnehmer nicht ausreichten. Wir kongress in Konstanz statt. werden an diesem Problem arbeiten und 2012 für „Entspannung" sorgen.
Es war wieder einmal eine wunderba- Hierzu eine Stimme dazu aus unserem re Veranstaltung mit interessanten und spannenden Vorträgen aus den drei „Konstanz – ein Kongress der anderenLändern Deutschland, Österreich und Art – Bravo – zum roten und blauen Sa-Schweiz. Den Anfang machte im Kon- lon: der Dreiländer-Kongress ist eben stanzer Konzil-Gebäude die Theater- nicht McDonalds oder Aldi." gruppe playback aus der Schweiz. Ha- Die eindrucksvollen Vorträge von Fach- Sr. Franziska und ihr persönlicher ben Sie schon mal eine von Menschen pfl egekräften für Fachpfl egekräfte im Rückblick auf den Kongress gespielte Dialysemaschine gesehen? Konzil sind die Highlights und die Ba-Es war auf jeden Fall mal was ganz an- sis dieses Kongresses. Diese Veranstal- deres. Mich haben die so dargestellten tung für Fachpfl egekräfte ist einmalig lichkeiten. Auf keinem anderen Kon- Gefühle eines Menschen an der Dialy- in der deutschsprachigen Seminarland- gress können sich die Vertreter der se sehr nachdenklich gemacht.
schaft. Teilnehmer aus Südtirol und Industrie so ungestört mit den Teil- Es folgte der Vortrag von Professor Liechtenstein bestätigen dies. Sogar nehmern austauschen. Niemand kann Colombi, Luzern. Er nahm die Zuhörer eine Pfl egekraft aus Schweden war an- sich hinter Maschinen verstecken. In mit auf eine Reise in die Vergangen- wesend, die den Teilnehmern darstell- diesem besonderen Ambiente fallen heit. Bei einigen der vorgestellten Bil- te wie in Malmö Shuntmanagement die Gespräche über Produkte und die der wurde man doch sehr an die Arbeit umgesetzt wird. Anforderungen der Pfl egenden beson- in einem Waschsalon erinnert.
Den krönenden Abschluss des Kongres- ders leicht.
Frau Immenschuh, Professorin für Pfl e- ses bildete der Auftritt von Schwester Nach Aussagen der Teilnehmer war gepädagogik und Pfl egewissenschaft Franziska alias Ulla Elfrich aus der der 7. Dreiländerkongress wieder ei- an der KFH Freiburg, stellte in Ihrem Schweiz. Es blieb kein Auge trocken. nen Besuch wert und wir freuen uns Vortrag fest, welche große Herausfor- Schwester Franziska fasste auf Ihre auf den 8. Dreiländerkongress vom 22. derung und Chance darin besteht, wis- ganz besondere Art und Weise die Hö- bis 24.11.2012.
senschaftliche Erkenntnisse in die Pra- hepunkte des Kongresses zusammen.
Wie heißt es so schön: xis umzusetzen.
Der Markt der Möglichkeiten, die Prä- „Nach dem Kongress ist vor dem Kon- Im Hotel Steigenberger waren die The- sentationsmöglichkeit für die Industrie gress" – es gibt viel zu tun, packen wir men der Schulungssitzungen der Indus- ohne Produktpräsentation sondern mit trie so aktuell und interessant, dass Produktinformation, ist ein Markt der Kerstin Gerpheide, München > Neuerscheinung: „Transplantationspfl ege" – Kurz-Rezitation lung behandelt. Die dort tätigen Pfl ege- plantierter Menschen geben. Gleichzei- kräfte verfügen demnach meist über tig zeigen wir die Besonderheiten auf, keinerlei Erfahrungen mit der Pfl ege die sich durch die große Verschieden-transplantierter Patienten. So entstand heit der einzelnen transplantierten Or- die wichtige Nachfrage nach Literatur gane ergeben.
zum Thema „Pfl ege transplantierter Mit dem Buch möchten wir dazu bei-Menschen". Der Arbeitskreis Transplan- tragen, die komplexe Thematik aus un- tationspfl ege e. V. (AKTX-Pfl ege e. V.) terschiedlicher Sicht zu beleuchten, es hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Be- transparenter zu gestalten und die ge- dürfnisse aufzugreifen und diese Lü- suchte Hilfestellung anzubieten.
cke zu schließen.
Mitarbeiter aus diversen Transplanta- Allein in Deutschland gibt es mehr als tionszentren sind als Autoren gewon- Buch: Transplantationspfl ege 50 Transplantations-Zentren mit ganz nen worden – vielen Dank für die ge- Hrsg: AKTX Pfl ege e.V.
unterschiedlichen Schwerpunkten. Es leistete Arbeit, besonders an Evelyn Die Anzahl Transplantierter nimmt seit haben sich je nach Standort sehr indivi- Homburg, die durch ihre unermüdli- Jahren stetig zu. Viele davon leiden auch duelle Pfl egemethoden entwickelt. Wir che Arbeit sehr wesentlich zum Gelin- an anderen Erkrankungen. Sie werden möchten mit dem Buch einen allge- gen dieses Buches beigetragen hat.
in Kliniken ohne Transplantationsabtei- meinen Einblick in die Betreuung trans- Vorstand AKTX Pfl ege e.V. Geschäftsstelle des fnb e.V.
> In eigener Sache: > Sie sind umgezogen? In den Beunen 6 65479 Raunheim > Ihr Name hat sich geändert? Telefon: 0 61 42 40 85 49 > Haben Sie neue Bank/Kontonummer? > Sie haben eine (neue) @-Adresse? Bitte teilen Sie dies der Geschäftsstelle des fnb mit.
Vorsitzender des fnbThomas Fernsebner > Regionale Fortbildungen: Kliniken Südostbayern AG Termine und Themen fi nden Sie unter Abteilung für Fort- und Weiterbildung Cuno-Niggl-Straße 3 83278 TraunsteinTelefon: 08 61 705 12 17 > fnb und EDTNA / ERCA im Netz: www.nephro-fachverband.de www.edtna-erca.org RedaktionJürgen BernerBussardstraße 44 82008 UnterhachingTelefon: 089 65 10 25 31juergen.berner@nephro-fachverband.de Im Sinne des Presserechts sind die jeweiligen Autoren für den Inhalt der einzelnen Artikel verantwortlich.
Für die freundliche Unterstützung bei der Herausgabe dieser Zeitung bedankt sich der fnb recht herzlich bei astellas – Leading Light for Life.
Gestaltung Layout: Projekt E GmbH Rosenweg 5 73087 Bad Boll www.projekt-e.de Bildquelle S. 1, 16-18: istockphoto.com

Source: http://www.nephro-fachverband.de/fileadmin/user_upload/forum/forum2011-01.pdf

Microsoft word - g_cs_65 sop cataract surgery in community hospitals.doc

Standard Operating Procedure for the Pre- operative, Peri-operative and Post-Operative Care for Cataract Surgery Patients John Coupland Hospital Johnson Community Hospital Name of originator / author: Matron, John Coupland Hospital Name of responsible committee / Individual Quality Scrutiny Group Community Hospital Staff

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