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Launceston, Tas, Australia 7250TTel./Fax: +61 (0) 3 6344 9960 E-Mail: ghgoldsteen@nespace.net.au Pannesheider Str. 11 D-52134 Herzogenrath Betreff: Goldsteen Familie und Andere
Wie verabredet habe ich einen Fotoordner über meine Familie zusammengestellt, die in Deutschland während und vor dem zweiten Weltkrieg lebte. Der Ordner wurde auf eine hochwertige Kodak CD-R gebrannt, die ich beigefügt Ich bin nicht vertraut mit der geographischen Lage von kleinen Städten in Deutschland, jedoch glaube ich, dass die Orte aus denen meine Verwandten kamen alle in derselben Region liegen. Ich denke an Städte wie Kohlscheid, Rheydt, Tetz, Jülich und Ochtrup. Deshalb schließe ich Informationen über einige Verwandte mit ein, die in diesen Städten geboren wurden, falls Sie an ihrem jüdischen Wohnort für ihre Webseite interessiert sind. Von den meisten Fotos kenne ich das Datum oder zumindest das Jahr der Aufnahme. Deshalb bin ich mir ziemlich sicher, dass ich sie in chronologischer Reihenfolge in den Ordner einsortiert habe. Alle Fotos tragen einen Titel welcher die Menschen identifiziert deren Namen ich weiß. Gelegentlich habe ich einige zusätzliche Informationen dem Titel hinzugefügt. Um sicher zu gehen, dass Sie sie immer in dieser richtigen Reihenfolge platzieren, habe ich eine Seriennummer zu jedem Titel hinzugefügt, die mit 1 beginnt. Wenn benachbarte Fotos eine inhaltliche Beziehung zueinander haben behalte ich dieselbe Nummer bei, füge aber einen Buchstaben hinzu, um die chronologische Reihenfolge deutlich zu machen. Zum Beispiel zeigt Foto 27a die Namen von Menschen auf dem Foto 27b, Foto 1b ist eine Vergrößerung von 1a, während 8b die Fortsetzung von 8a ist. Foto 25c ist verknüpft mit 25a und 25 b, weil es dieselbe Purim Feierlichkeit betrifft. Bei manchen Fotos trägt die Beschriftung die Abkürzung „ltr", was heißt „von links nach rechts" und was die Identifizierung von Menschen auf dem Foto erleichtern soll. Die Fotos zeigen sowohl die Goldsteen als auch die Mendel Familie, da diese aufgrund Heirat meines Großvaters George Goldsteen mit meiner Großmutter Caroline Mendel miteinander verwandt sind. Leider weiß ich fast nichts über die Mendel Familie, außer das was ich in diesem Brief schreiben werde. Ich befragte meinen Onkel Carl Goldsteen vor Jahren und wenn ich dazu komme jene Bänder anzuhören wird vielleicht ein wenig mehr Informationen über sie dabei sein. Jetzt bedauere ich es, mich immer nur für die Goldsteen Familie interessiert zu haben, weil niemand mehr am Leben ist, dem ich Fragen stellen könnte. Foto Nummer 30 zeigt einige Fotos – eins von diesen zeigt Abraham Goldsteen. Er war der Großvater meines Vaters. GOLDSTEEN Familie
In Müntz (Deutschland) am 06.03.1905 heiratete mein Großvater George Goldsteen (hebräischer Name Gershon ben Abraham, geb. am 19.06.1878 in Amsterdam, gest. 01.08.1934 in Lutterade, Holländisch Limburg) Carolina Mendel (auch Caroline bzw. Karolina geschrieben – oder kurz Lina, hebräischer Name Keilche bat Aaron HaKohen, geboren 06.07.1880 in Tetz früher Jülich, gest. 22.10.1943, vergast in Auschwitz). Sie zogen fast sofort nach Kohlscheid, wo sie ein Stoffgeschäft eröffneten. Mein Vater Alfred (hebräischer Name Abraham ben Gershon, geb. 06.02.1906, ermordet in Mauthausen am 10.04.1945 = 27 Nissan im hebräischen Kalender = Yom HaShoah = jüdisches Datum an den Holocaust zu erinnern) wurde dort geboren, ebenso wie sein Bruder Carl (auch Karl oder Karel geschrieben, geb. 01.07.1908, gest. 07.06.2005 in Ottawa, Kanada). 1909 oder 1910 zog die Familie nach Rheydt um, wo sie ein Hutgeschäft in der Hauptstraße 36 eröffneten, sie zogen dann 1914 in die Hauptstraße 60. Sie hatten ca. 30 Mädchen als Personal, um Hüte zu machen und abzuändern. Jene Mädchen, die nicht in Rheydt lebten, hatten jede ihr eigenes Schlafzimmer im Haus/Geschäft der Familie. Die Familie lebte koscher und jene Mädchen aßen all ihre Mahlzeiten täglich mit der Familie zusammen. George leitete die Diskussionen bei Tisch (Ich weiß nicht, ob irgendeins dieser Mädchen Jüdin war). 1918 wurde ein dritter Sohn geboren, Frederik (auch bekannt als Frits, geb. 09.07.1918, gest. 15.08.1942 in Auschwitz). 1919 verkauften sie das Geschäft und machten einen langen Urlaub, um sich von der Grippe Epidemie zu 1920 zogen sie in die Arndstraße 30 in Aachen. Dort beteiligte sich George an einem Schuhgroßhandel von Felix, sein Bruder, der eine Filiale in Vaals in der Nähe von Aachen hatte. Ich habe ein Zeugnis meines Vaters Alfred von der Oberrealschule in Aachen, welches belegt, dass er die Schule von 1920 bis 1923 besuchte (offensichtlich besuchte er die unteren zwei Jahrgänge der Oberrealschule in Rheydt). Nachdem er die Schule verlassen hatte, arbeitete er vom 01.08.1923 bis 01.07.1925 für den Ford Händler Cappel & Co. in Aachen. 1926 zog die Familie nach Vaals. George ging infolge der Hyperinflation, die zu der Zeit in Deutschland herrschte, bankrott. Außerdem eröffnete er eine Wechselstube für fremde Währungen an der Grenze in Vaals. Alfred und Carl waren Brüder und die besten Freunde. Sie unternahmen eine Menge zusammen, aber es würde zu viel Raum einnehmen, um all die Geschichten zu erzählen, die Carl mir berichtete. Er erzählte mir immer wie praktisch und erfinderisch Alfred war. Als sie nach Vaals gezogen waren war Alfred gezwungen in der niederländischen Armee zu dienen. Anstatt jedoch die vorgeschriebene Zeit in einem Rutsch zu absolvieren, bot er sich an kurzfristige Arbeitseinsätze zu machen. Nachdem er auf diese Art seine Pflichten erfüllt hatte, machte er als Freiwilliger weiter, bis er für die allgemeine Mobilisierung 1939 einberufen wurde. Die niederländische Regierung rief sie aus, weil die mögliche Invasion von der Seite Deutschlands drohte, obgleich Holland ein neutrales Land war, wie bereits während des ersten Weltkrieges. In Holland hatte er verschiedene Jobs, immer hat er etwas verkauft. In Rotterdam war er bei einem Motorradgeschäft angestellt, in Amsterdam verkaufte er Tonaufnahmen im Geschäft seines Onkels und in Nijmegen arbeitete er für eine Firma, die Tonaufnahmen auf 78 rpm für die allgemeine Öffentlichkeit machten. Er lernte seine zukünftige Frau Tine Hoen 1933 auf einem Bootsausflug kennen. Sie heirateten am 27. November 1935 in Den Haag. Sein Schwiegervater hatte ihn für seine private Gesundheitsversicherungsgesellschaft eingestellt, wo er arbeitete bis sein Schwiegervater ihn kündigen musste, weil es das Nazi-Gesetz verbat, dass arische Firmen Juden beschäftigen. Ich kann die Information im Augenblick nicht finden, aber ich denke es war 1942. Als sie in Voorburg lebten grenzte ihr Hinterhof an einen Fluss (tatsächlich wurde ein Kanal „de Vliet" genannt). In jenem Garten baute er eine „Jolle", ein schnelles Ruderboot, dass es ihnen ermöglichte in den Urlaub zu fahren, mit oder ohne Freunde, umher zu ziehen auf den zahllosen holländischen Gewässern, mit Übernachtungen bei Brücken- und Schleusenmeistern. Er begann eine Segeljacht zu entwerfen, aber beendete den Entwurf nie, weil der Krieg dazwischen kam. Sie mieteten Jachten, meistens in Friesland, für Segelurlaube. Alfred hatte Kusinen, die auch in Deutschland geboren waren und dort lebten. Diese waren Elisabeth (ebenso gekannt als Lieschen und Kiki, geb. 8.11.1904 in Aachen, gest. um 1995 in New York), Arthur (geb. 31.03.1908 in Aachen, gest. ca. 1980?) und Ludwig (geb. 28.03.1911 in Aachen, gest. 1997? in Israel?) alle drei von ihnen waren Kinder von Felix Goldsteen und Emma Hornberg. Alle drei überlebten. Vor dem zweiten Weltkrieg wurde Kiki von einem Deutschen, V.I.M. Schmitz-Gilles, in Aachen geheiratet, der gezwungen war sich im Jahre 1938 oder 39 wegen des Nazigesetzes von ihr scheiden zu lassen. Falls ich mich richtig erinnere half er ihr nach England zu gehen. Sie heiratete dort Alfred Mayer und bekam 1944 eine Tochter. Es verschlug sie in die USA. Arthur war bekannt als Illustrator und arbeitete mit einigen Schriftstellern zusammen, um Bücher zu produzieren, die von ihren Erfahrungen bei der Bereisung des mediterranen Meeres erzählten. (Es gab noch mehr Cousins, aber die wurden in Holland geboren). Alfred wurde von der Zwangsarbeit in Deutschland befreit, ohne dass ich weiß warum dies so ist. Er war von der Deportation ausgenommen, da er mit einer nichtjüdischen Frau verheiratet war. Das „J", was in seinen Ausweis gestempelt war identifizierte ihn deutlich als Juden und mit diesem Ausweis reiste er am 13.10.1942 nach Amsterdam, entsprechend einem Brief der Zentralstelle für jüdische Auswanderung Amsterdam (unterschrieben durch I.A. aus der Fünten, SS-Hauptsturmführer). Er war an diesem Datum mit dem üblichen Stempel „Inhaber dieses Ausweises ist bis auf weiteres vom Arbeitseinsatz freigestellt" versehen worden, ebenso unterschrieben und gestempelt durch „Der Befehlshaber der Sicherheitspolizei und des SD für die besetzten niederländischen Gebiete" in Den Haag. Da das Ausstellungsdatum des Ausweises 01.09.1941 war, nehme ich an, dass es ebenfalls dieses Datum war an dem das große „J" gestempelt wurde. In der Zwischenzeit hatte er angefangen für den Untergrund zu arbeiten, um Verstecke für Juden als auch für Nicht- Juden zu finden. Um mit öffentlichen Verkehrsmitteln reisen zu können brauchte er einen gefälschten Ausweis welcher ihn nicht als Juden auswies. Er bekam ihn von einem alten Armee Kameraden und ein jüdischer Fotograf versah den Ausweis mit seinem Foto. Leider kontrollierten zwei holländische Nazis in Begleitung eines deutschen Soldaten am 14. Februar 1944 den Zug mit dem er nach Amsterdam reiste. Einer der holländischen Nazis sah, dass sein Ausweis gefälscht war und stellte ihn unter die Bewachung des deutschen Soldaten während der Holländer seine Kontrolle fortsetzte. Der Soldat sagte ihm „Ich würde dich gehen lassen, aber diese zwei verdammten Nazis…". Er verbrachte die Nacht in einer holländischen Polizeistation in Amsterdam, dann wurde er von zwei holländischen Polizeibeamten zu dem Haus meiner Großeltern in Den Haag gebracht, wo meine Mutter schon im Januar hingezogen war. Es wurde ihm erlaubt einige persönliche Sachen mitzunehmen und auf Wiedersehen zu sagen. Die Polizei brachte ihn dann zum großen Gefängnis nach Scheveningen (bekannt als das „Oranje Hotel", weil dort meist holländische Leute wohnten, die ihrer Königlichen Familie des Hauses von Oranje die Treue hielten). Dort stellten sie fest, dass er Jude war. Sechs Wochen nachdem er inhaftiert wurde, wurde er in das Übergangslager Westerbork gebracht, wo er bis September 1944 blieb, bis er mit dem letzten Zug von diesem Lager aus nach Auschwitz deportiert wurde. Von dort aus wurde er am oder um den 25. Januar 1945 herum evakuiert und zum Konzentrationslager Mauthausen in das Nebenlager Gusen gebracht, wo er von der Messerschmidt Firma eingestellt wurde mit der Begründung, dass er angab Autoschlosser und –mechaniker zu sein (was er nicht war, aber er war sehr geschickt). Er erkrankte an einem Hungerödem und wurde am 10.04.1945 in ein Lazarett nach Mauthausen gebracht. Nach dem er dort angekommen war wurde er durch den Kapo, der ihn dort hin gebracht hatte, praktisch zu Tode geprügelt und dem Tode überlassen. Später an diesem Tag, als entdeckt wurde, dass er noch lebte, kam ein inhaftierter Kamerad (Pole, wahrscheinlich mit medizinischem Wissen) und injizierte ihm Luft, welche ihn fast augenblicklich tötete. Es gibt sich widersprechende Zeugenaussagen wo er tatsächlich umgebracht wurde, entweder in Gusen oder in Mauthausen, jedoch der von mir geschilderte Tathergang löst diese Widersprüche auf; dies der wahrscheinlichste Ablauf der Alle Freundinnen meiner Mutter waren Witwen, so gab es praktisch keine Männer in meinem Umfeld. Dies erklärt warum mir nach einigen Jahren Grundschule bewusst wurde, dass andere Kinder einen Vater hatten, während ich keinen hatte. Das bedrückte mich außerordentlich, besonders als ich mit ungefähr 13 Jahren herausfand, dass mein Vater ermordet wurde nur weil er Jude war. Abschließend möchte ich sagen, dass Alfred's Geist in meinen Enkelkindern und denen meiner Schwester weiter lebt. In der Tat war es sein Geist, der mich verfolgte bis ich mich vor ungefähr 20 Jahren dazu entschied ein völlig achtsamer orthodoxer Jude zu werden, was letztendlich dazu führte vier orthodoxe jüdische Enkel zu haben und einen fünften, der unterwegs ist. Carl erzählte mir, dass er während der Periode der Hyperinflation in Deutschland, mit einem Freund ins Kino gehen wollte. Wenn ich es richtig erinnere hatte er eine Banknote von 100.000 DM während sein Freund zwei Banknoten von jeweils 50.000 DM hatte. Das Kino verweigerte die Annahme der 50.000 Banknoten, weil diese innerhalb von Stunden nichts mehr wert sein würden! Außerdem erzählte er mir aus der Zeit, als er in einem großen Bekleidungswarenhaus arbeitete, wie eines Tages ein Holländer begleitet von zwei jungen Damen in das Geschäft kam, um Kleidung für sie und für sich zu kaufen. Als sie durch das Geschäft schlenderten und Kleidung auswählten, kontrollierte Carl die Gesamtsumme der ausgewählten Kleidung. Als sie alle Kleidungstücke und andere Bekleidung, die sie haben wollten, gesammelt hatten kostete es eine enorme Summe Geld. Ich kann mich nicht mehr an die Summe erinnern, die Carl erwähnte, aber ich denke es waren Millionen DM. Der Holländer steckte die Hand in seine Tasche und nahm eine 2,50 holländische Gulden Silbermünze (ein Rijksdaalder) heraus. Er händigte es dem Kassierer aus und sagte, er soll das Wechselgeld behalten!! So schlecht war die Situation in Deutschland, während die holländische Währung so hart war wie Diamanten. Carl erzählte mir weiter wie attraktiv es für Deutsche war von ihnen Schuhe zu kaufen, die aus echtem Leder gemacht waren während jene in Deutschland aus Kunstleder gefertigt waren, jedoch konnten sie diese Schuhe nicht mit nach Deutschland nehmen (ich denke wegen der hohen Einfuhrkosten). So kamen die Kunden, hauptsächlich seine Arbeitskollegen, über die Grenze, die sehr nah am Hof ihres Hauses und unbewacht war. Sie zogen ihre neuen Schuhe an und gingen oder fuhren mit der Straßenbahn oder wie auch immer zurück nach Deutschland, indem sie die offizielle Grenze überquerten und Carl ihnen ihre alten Schuhe über die Grenze brachte, wenn er mit dem Fahrrad zur Arbeit nach Aachen fuhr. Sogar die deutschen Zollbeamten kauften ihre Schuhe auf diesem Wege! In Aachen gründeten Alfred und Carl mit ihren Schulkameraden den „Bund jüdischer Schüler und Schülerinnen Aachen" um imstande zu sein an sozialen Aktivitäten teilzunehmen, weil es ihnen verboten wurde sich Clubs und dergleichen anzuschließen, weil sie Juden waren. In der Tat erzählte Carl, wie er als Sechs- oder Siebenjähriger (dies war also im Jahr 1914 oder 1915) in der Grundschule in Rheydt besuchte seine erste Erfahrung mit Antisemitismus machte. Die Schüler seiner Klasse waren auf dem Schulhof und hatten einen Kreis gebildet, um zu singen und zu tanzen. Carl stand in der Nähe außerhalb des Kreises. Eins der Mädchen seiner Klasse griff seine Hand und zog ihn hinein, so dass er an diesem Spaß mitmachen konnte. Einer seiner Lehrerinnen, eine Nonne, sagt dann zu dem Mädchen „Du brauchst nicht mit einem Juden zu spielen" (ich hoffe, dass ich Carl korrekt zitiere, tatsächlich hat die Nonne ihr verboten mit ihm zu spielen. Es ist auch möglich dass er sagte, die Nonne hätte gesagt „man braucht nicht….etc."). Seine Eltern schickten ihn und Alfred zur „Jüdischen Volksschule". Dieser „Bund" organisierte Wanderungen durch die Eifel und nachdem sie ihre Schule beendet hatten organisierten sie ihre eigenen Wanderungen zusammen mit Freunden und ihrem Cousin Arthur Goldsteen. Am 12.09.1937 heiratete Carl Elfriede Lebenstein (geboren 08.04.1913 in Ochtrup, Deutschland, gest. 22.10.1943, vergast in Auschwitz), aber ihr Eheleben kam durch einen schweren Autounfall verkürzt, welcher ihn für lange Zeit an das Krankenhaus fesselte. Zuletzt musste er im Oktober 1938 ins Krankenhaus. Nachdem Carl aus dem Krankenhaus entlassen wurde erkrankte er an Tuberkulose, die ihn dazu zwangen am 07.06.1939 das Sanatorium in Laren (Nord- Holland) aufzusuchen. Elfriede war natürlich in der Lage ihn dort zu besuchen. Die Deutschen befahlen dem Sanatorium jegliche jüdischen Patienten nach Westerbork zu schicken. Als er es am 22.04.1943 verließ glaubte jeder, dass er auf dem Weg dorthin war. Jedoch war eine der Krankenschwestern im Widerstand und hatte es arrangiert ihn heimlich in ein anderes Sanatorium nach Nijmegen zu bringen, wo sein Judentum verheimlicht wurde. Nicht lange bevor er ins Sanatorium nach Nijmegen ging, hatten die Deutschen einige jüdische Patienten verhaftet und hatten den leitenden Chirurgen gewarnt, dass wenn sie jemals einen anderen Juden in seinem Sanatorium fänden sie ihn und seine gesamte Belegschaft deportieren würden. Der Direktor entschied beim Eintreffen von Carl, dass sie damit kein Risiko eingehen würden, da die Deutschen so von ihrer Drohung überzeugt waren, dass sie sie nicht an ein wiederholtes Brechen des Verbots glauben würden. So nahm er Carl auf, der so lange blieb bis das Sanatorium evakuiert wurde, als die Alliierten und der Krieg kamen und die Situation kritisch wurde. Carl dachte immer, dass er dort „inkognito" war, daher sagte er der Belegschaft und anderen Patienten als der Krieg vorüber war, dass er tatsächlich ein Jude war. Die gemeinsame Antwort war, dass sie alle es schon lange gewusst hatten. Als die Belegschaft in Laren seine Abreise nach Westerbork gemeldet hatten und er niemals dort eingetroffen war, wurde er von den holländischen Behörden nach dem Krieg in einer Ausgabe eines Gedenkbuchs vor 1989 als „vermisst" geführt. Ich bemerkte diesen Fehler 1989 als ich das ehemalige Lager in Westerbork (jetzt ist es ein Museum) besuchte und der Kurator mir das Buch zeigte. Carl hatte einen Traum welcher ihm klar machte, dass seine Frau nicht mehr zurückkommen würde; wie ich zuvor schrieb wurde sie in Auschwitz am Tag ihrer Ankunft vergast. Weil sie jung war hätte sie ausgewählt werden sollen zu "überleben". Weil aber niemand wußte was passieren würde, wenn man links oder rechts eingeordnet wurde, muss sie sich entschieden haben bei ihrer Schwiegermutter zu bleiben, die damals 63 Jahre alte Karolina Goldsteen- Mendel, die wegen ihres Alters ausgewählt für die Vergasung wurde. Nach dem Krieg heiratete Carl eine katholische Witwe, die eine Tocher von ihrem verstorbenen Ehemann hatte, der durch ein Schrapnell während eines Luftangriffs getötet wurde. Im Jahr 1949 bekamen sie einen Sohn namens Raoul, emigrierten nach Kanada 1951, wo Raoul 1952 im Alter von 3 Jahren in einem See ertrank. Im darauf folgenden Jahr hatten sie eine Tochter namens Ruth. Carl's zweite Frau starb 1971 an Krebs und er heiratete 1973 wieder. Dieses Mal eine jüdische Witwe, 15 Jahre jünger als er. Diese Ehefrau starb 2002 in der Hauptstadt Ottawa auch an Krebs. Carl starb 3 Jahre später. Frederik:
Frederik heiratete Elfriede Gans (geb. 06.04.1917 in Zürich) und sie bekamen eine Tochter Carry (geb. 08.10.1941, lebt heute noch). Am 02.04.1937 zieht er mit seinem Bruder Alfred und Alfred's Ehefrau Tine zusammen um nahe der Schule von Radio Holland zu sein, die er besuchte, um eine Qualifikation als Funker zu erwerben. Alfred fungierte als ein inoffizieller Aufpasser für Frederik, um sicher zu gehen, dass er den Unterricht besuchte. Am 12.03.1942 zwangen die Deutschen Frederik das Radiogeschäft zu schließen, weil er ein Jude war und es ihm nicht erlaubt war Radios und ähnliches zu bauen. Er fand eine Arbeit bei einem Unternehmen, das für das Bergwerk „Maurits" arbeitete. Dann wurde er unerwartet am 19.05.1942 durch die holländische Polizei aufgrund einer Anschuldigung eines NSBler (holländischer Nazi) verhaftet. Er baute Radiogeräte, was durch die Deutschen verboten Er schrieb einen Brief an seine Mutter, datiert 01. Juli 1942, und sagte, dass mit ihm alles in Ordnung war. Am 15.08.1942 er wurde bei einem Appell in Auschwitz als tot gemeldet (Wir wissen nicht woran er starb, wir vermuten an einer Krankheit, schließlich war er nur für zu kurze Zeit Gefangener gewesen um am Hungertod zu sterben). Im Oktober 1942 hörte seine Ehefrau von ihm (ich nehme an durch einen Brief) so daß sie dachte er sei noch am Leben, aber er war dann schon seit ungefähr 8 Wochen tot. Ein Brief seiner Mutter an seinen Bruder (Alfred) sprach von einem anderen Grund seiner Haft. Scheinbar hat er etwas Negatives über Hitler gesagt, was gemeldet worden war. Seine Frau wurde später mit Carry durch einen holländischen Polizisten inhaftiert, der sie wie Vieh zu einem Bus jagte und ihr drohte, dass sie nicht versuchen sollten zu fliehen. Auf dem Weg nach Maastricht erlaubte ihr ein deutscher Offizier auszusteigen und so überlebten sie. Elfriede starb vor einigen Jahren (25.10.2005) in Middelburg, wo ihre Tochter mit ihrem israelischen Ehemann zusammen lebt. Zusätzliche Informationen zu den Fotos:
Foto Nummer 37b
Familienfoto aufgenommen anlässlich des 25. Hochzeitstags von George und Carolina Goldsteen am 06.03.1930. (Offensichtlich war die Feier am 9. März ´30): Dort sind 17 Personen auf dem Foto, aber nur 16 sind sichtbar. Von ihnen wurden 10 in Lagern getötet. Die folgenden Personen sind auf dem Foto (alle von links nach rechts): Eddie Goldsteen (geb. 23.02.1924, Amsterdam, Sohn von Louis), Frederik Goldsteen (George's Sohn) Tante Emma Goldsteen-Hornberg (Ehefrau von Felix, geb. 29.12.1879 Aachen, gest. 21.09.1942 Auschwitz), Richard Goldsteen (geb. 06.11.1927, Amsterdam, Sohn von Louis, gest. etwa 2007) auf dem Schoss seiner Mutter Tante Katrien (nicht-jüdische Ehefrau von Louis), Carolina Goldsteen-Mendel, George Goldsteen, Tante Annie (Isidore's Ehefrau, geb. 08.03.1891 Zaandam, gest. Amsterdam). Maurits Goldsteen (George's Bruder, geb. 23.02.1873 Amsterdam, gest. 16.07.1943 Sobibor), Felix Goldsteen (Georg's Bruder, geb. 06.05.1877 Amsterdam, gest. 21.09.1942 Auschwitz), Frieda Goldsteen (Tochter von Maurits & Eef Eisendrath, geb. 04.09.1914, gest. 05.02.1943 erschossen in Amsterdam während einer Razzia, offensichtlich durch einen holländischen Polizisten, der nach ihrer Erschießung zu ihrem Körper, der auf der Straße lag hinüberging und wieder schoss, um sicher zu gehen, dass sie tot war), Louis Goldsteen (George's Bruder, geb. 16.01.1875 Amsterdam, gest. 31.01.1944 Auschwitz), Carl Goldsteen (George's Sohn), Alex Goldsteen (George's Bruder, geb. 01.01.1882 Amsterdam, gest. 21.09.1942 Monowitz), Isidore Goldsteen (George's Bruder, geb. 19.08.1879 Amsterdam, gest. 21.09.1942 Auschwitz, keine Kinder), Alfred Goldsteen (George's Sohn). Max Goldsteen (George's Bruder, geb. 10.09.1885 Amsterdam, gest. 19.10.1942 Auschwitz, verheiratet mit Johanna W. Bank, zwei Totgeburten), Elisabeth Goldsteen (George's Schwester, geb. 31.10.1883 Amsterdam, gest. 21.10.1942 Auschwitz, niemals Mendel Familie:
Foto Nummer 28:
Dieses Foto, hauptsächlich Männer, die in irgendeinem Park oder vielleicht in einem Garten von Jemandem stehen, wurde anlässlich der Bar Mitzvah von Rudi Mendel gemacht, der zwischen seinen Eltern Johanna Mendel (geborene Levi) und Moritz Mendel (Moshe Ben Aaron HaKohen) sitzt. Moritz war ein Mitglied des priesterlichen Stammes und der Bruder meiner Großmutter Karolina Goldsteen. Da meine Großmutter in Tetz geboren wurde, nehme ich, dass dies auch für ihn gilt. Dank meines verstorbenen Onkels Karl Goldsteen ist es mir möglich Ihnen einige Informationen zu geben. Auf diesem Foto stehen ferner von links nach rechts: unbekannt, unbekannt, unbekannt, Willi Mendel (geb. 1910, gest. 1979 in Rio de Janeiro), unbekannt, Max Mendel (geb. 1907, gest. 1969 in Montreal), unbekannt, Alfred Mendel (geb. 1909, gest. 1941 in einem Konzentrationslager in Polen, Jahr unsicher, er war ein Dr. jur.), unbekannt, Karl Mendel (geb. 1906, gest. 10.05.1940, er wurde für einen Deutschen gehalten und zusammen mit einer Gruppe von deutschen Zivilisten nach Dunkerque/Dünkirchen gebracht; er konnte nicht weiter laufen, weil er übermüdet war. Ein marokkanischer Soldat der französischen Armee, der die Gruppe begleitete, erschoss ihn dann, weil er den Befehl hatte niemanden zurück zu lassen. Dem Soldaten war es offensichtlich egal, dass er Jude war), George Goldsteen (mein Großvater), Leni (Lenchen) Mendel (geb. 1914, gest. in Montreal nach 1970, ich weiß nicht genau wann), unbekannt, unbekannt. All diese Mendels waren Kinder von Johanna und Moritz. Soweit ich weiß sind sie alle in Jülich geboren. Das Foto wurde am 25.10.1930 in Jülich gemacht. Rudi floh nach Frankreich, wo er der Resistance beitrat und bei seinen Kameraden als Raoul Le Belge bekannt war (sein Kriegsname). Er blieb nach dem Krieg in Frankreich und heiratete dort, den Namen Raoul de Mandelaere annehmend. Er starb am 29.02.1984 in Ayziev, Gers, Frankreich. Johanna starb 1954 in Prescott, Ontario, Canada und ihr Ehemann Moritz um 1948 in Rio de Janeiro. Es ist erstaunlich, dass beinahe alle den Holocaust überlebten. Ich weiß nicht, wie viele Deutschland verlassen hatten, bevor der Krieg begann. Ich weiß, dass Willi vor dem Krieg nach Brasilien ging und vor circa 6 Jahren lebte sein Enkel dort immer noch. Ich hoffe sehr, dass die obigen Informationen für sie nützlich sind. Wenn Sie weitere Unterstützung benötigen, zögern Sie nicht mich zu kontaktieren. Hiermit gebe ich ihnen die Erlaubnis, einige oder alle Fotos auf der beigefügten CD – ebenso wie die Informationen in diesem fünfseitigen Brief – für die Zwecke, die sie in den früheren Mails beschrieben haben, zu verwenden; insbesondere für die Webseite, die an die jüdischen Menschen erinnert, die einmal in ihrem Gebiet Deutschlands lebten und während des Holocausts umgekommen sind. Jedoch behalte ich mir das Urheberrecht für alles vor, weil ich es zukünftig benutzen möchte. Ihnen für dieses Projekt Erfolg wünschend verbleibe ich, Hochachtungsvoll Dr. George H. Goldsteen

Source: http://www.wege-gegen-vergessen.de/goldsttext.pdf

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Plant Biology ISSN 1435-8603 Tetracycline accumulates in Iberis sempervirens L. throughapoplastic transport inducing oxidative stress and growthinhibitionG. Di Marco1, A. Gismondi1, L. Canuti1, M. Scimeca2, A. Volpe2 & A. Canini11 Department of Biology, University of Rome ‘Tor Vergata', Rome, Italy2 Department of Biomedicine and Prevention, University of Rome ‘Tor Vergata', Rome, Italy

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ICT implants in the human body : a review 21 December 2004 Fabienne NSANZE Introduction Present day uses such as heart pacemakers, cochlear implants and neurostimulators are not the focus of this paper. Rather, attention is given to implants that use computer technology either for control/surveillance or enhancement purposes. Apart from one example (the subdermal RFID device, Verichip™, see below), all of these ICT implantations are active implantable devices for "functional electrical stimulation". They partially replace the neural functions of the body by means of electrodes that establish a direct contact to nerves. http://www.medics-network.com/download/schneidersteiglitz_jf04.pdf "Over the last 50 years, we have seen evolution of pacemaker technologies, as an accepted form of intrusion into human body." This is confirmed by the recent U.S. Food and Drug Administration approval of implantable ID chips in humans, for security, financial and personal identification or safety applications. Besides medical purposes, "for [healthy] beneficiaries, implant technologies involve possibly some future advantages, like rapid math, memory capacity or communication by thought. " [quoted from http://www.unido.org/file-storage/download/?file_id=10499] Categorisation of Implantable Devices Implantable devices can be categorised as medical or non-medical devices, both either passive or active devices.