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Alpinisten auf «Speed» (Reisen-Freizeit, NZZ Online) 16. Dezember 2011, Neue Zürcher ZeitungAlpinisten auf «Speed»Doping oder sinnvolle Selbstmedikation in den Bergen? – Ein Thema, das öffentlich kaum diskutiert wird
Die Freiheit in den Bergen ist grenzenlos. Doch während sich die Elite-Alpinisten
bezüglich Fixseilen und Flaschensauerstoff strengen Normen unterziehen, geht
es bei den Medikamenten bedeutend lascher zu.

Walter Aeschimann Statistiken können verblüffend einfach sein. Jeder Fünfte ist gestorben, der ohne künstlichen Sauerstoff auf den K 2 steigen wollte. Nur jeder Sechzehnte ist umgekommen, der am zweithöchsten Berg der Welt mit künstlichem Sauerstoff unterwegs war. «Wer keinen Sauerstoff benutzt, ist ein Idiot», folgert Peter Hackett. Von ihm hätte man ein differenzierteres Fazit erwarten können. Er ist Co-Direktor des Instituts für Höhenmedizin in Telluride, Colorado, und weltweit einer der bekanntesten Höhenmediziner und selber ein guter Alpinist. Weil seine Folgerung in der Fachrunde auf positive Resonanz gestossen ist, legt er noch drauf: «Es muss jemand schon recht verrückt sein, kein Dexamethason zu schlucken.» Dexamethason ist ein Cortisonpräparat, wirkt entzündungshemmend und kann in grossen Höhen das Auftreten eines Höhenlungenödems verhindern.
Guter Stil in den Bergen
Wir sind nicht an einer Verkaufsveranstaltung für Präparate der Höhenmedizin. Wir
sind auf dem Monte Verità oberhalb von Ascona. Dort hat sich im Herbst die Fachelite
zum Thema ausgetauscht, wie die verminderte Sauerstoffzufuhr die Leistung eines
menschlichen Körpers beeinträchtigen kann. Und weil davon die Elite-Bergsteiger
besonders betroffen sind, ging der exklusive Zirkel auch der brisanten Frage nach:
«Doping in elite climbers: Does it exist?»
Die Antwort auf diese Frage ist ein klares Ja. «Na und?», fragt Hackett rhetorisch in die Runde. «Wir lassen uns die Freiheit in den Bergen nicht wegnehmen», sagt Oswald Oelz, ehemaliger Chefarzt der Medizinischen Klinik am Stadtspital Zürich Triemli. Auch er ist ein weltweit anerkannter Höhenmediziner und Alpinist. Und wie fast immer in wesentlichen Belangen lässt sich der alpine Übervater Reinhold Messner, der in Ascona Alpinisten auf «Speed» (Reisen-Freizeit, NZZ Online) nicht anwesend war, vortrefflich zitieren: «Es ist offensichtlich, dass beim Bergsport auf Teufel komm raus gedopt wird.» Aber das Höhenbergsteigen sei eine «anarchische Angelegenheit», die Achttausender «eine Anarchozone», wie der Südtiroler vor einigen Jahren der «FAZ» anvertraute. Die ältere Generation reagiert offensichtlich ungehalten auf das Thema.
Doping meint die Anwendung von medizinischen Methoden und die Einnahme von Substanzen zur Leistungssteigerung. Dafür existieren exakte Vorgaben der Welt-Anti-Doping-Agentur, welche Methoden und Substanzen verboten sind. Die Definition bezieht sich vorab auf den reglementierten Spitzensport. Alpinismus gilt nicht als Sport, die Leistungen hingegen sind vergleichbar, sie übertreffen nicht selten jene von Spitzensportlern. Und seit die Abenteurer am Berg neben Ruhm und Ehre auch viel Geld verdienen können, wird immer häufiger hinterfragt, wie die übermenschlichen Leistungen zustande gekommen sind: «by fair means» oder «by any means» – unter fairen Umständen oder mit allen Mitteln.
«Guter Stil in den Weltbergen», so heisst es unter Artikel 8 Absatz 8 der «Tirol-Deklaration zur Best Practice im Bergsport» von 2002, «bedeutet den Verzicht auf Fixseile, leistungssteigernde Drogen und Flaschensauerstoff.» Beim Einsatz von Fixseilen und Flaschensauerstoff achtet die Elite wortreich und penibel auf den alpinen Knigge – beides ist verpönt. Medikamente hingegen werden öffentlich nicht diskutiert. Für Spitzenalpinisten wie Steve House, Ueli Steck oder Stephan Siegrist ist Medizin zur Leistungssteigerung offiziell keine Option. Sie wird nur für den Notfall in die Apotheke eingepackt. «Im Grunde ist das Thema ein Tabu», sagt auch Oswald Oelz.
Anders als im reglementierten Spitzensport ist die Doping-Frage im Alpinismus eine hochkomplexe Angelegenheit. Es gibt keine offiziellen Regeln, keine gesicherten Daten – und Urinproben sind in den abgelegenen Eiswüsten von Alaska oder in der Einsamkeit des Karakorum ohnehin nur sehr schwer einzufordern. Der Nachweis, ob jemand betrogen hat oder nicht, ist fast nicht zu erbringen. Manchmal gibt es nur die subjektiven Berichte jener, die wochenlang irgendwo ihr privates Abenteuer durchgezogen haben. Nicht zuletzt wird auch die Diskussion geführt, ob Doping im Alpinismus überhaupt von Nutzen sei.
Der limitierende Faktor im Höhenalpinismus ist der Sauerstoff. Der Luftdruck sinkt mit der Höhe, daher ist weniger Sauerstoff in der Atemluft enthalten. Die roten Blutkörperchen können nicht mehr genügend Sauerstoffmoleküle transportieren. Das Atmen fällt schwerer, die Leistung sinkt. Als Folge können auch Symptome der akuten Bergkrankheit auftreten. Dies sind Kopfschmerzen, Übelkeit oder Schwindel. Sieben Prozent aller Bergsteiger erleiden zudem ab rund 4500 Metern ein Höhenlungenödem. In der Lunge ziehen sich die Blutgefässe zusammen, es kommt zum Austritt von Flüssigkeit in die Lungenbläschen. Das kann lebensbedrohlich sein. Diese Phänomene, Alpinisten auf «Speed» (Reisen-Freizeit, NZZ Online) auch wenn in Einzelheiten «nur teilweise verstanden», wie Oswald Oelz auf seiner Homepage schreibt, sind unterdessen gut erforscht – auch die Wirksamkeit von Medikamenten in grossen Höhen zwecks Prävention und Leistungssteigerung. Den Pionieren der Achttausender war dieses Wissen noch nicht derart detailliert bekannt.
Die Franzosen Maurice Herzog und Louis Lachenal waren im Juni 1950 die Ersten, dieauf dem Gipfel eines Achttausenders standen. Die Versorgung mit Medikamenteninklusive Aufputschmitteln besorgte Expeditionsarzt Jacques Oudot, die Amputation der erfrorenen Gliedmassen nach dem desaströsen Abstieg vom Annapurna ebenfalls. Vom Tiroler Herman Buhl wissen wir, dass er seinen berühmten Alleingang 1953 auf den Nanga Parbat und zurück mit zwei Pillen unterstützte – und zwei Zehen dabei verlor. «Ich erinnere mich an Pervitin», schreibt er im Expeditionsbericht. Pervitin ist ein Amphetamin und wurde im Zweiten Weltkrieg den Wehrmachtsoldaten abgegeben, zur Dämpfung des Angstgefühls und zur Steigerung der Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit. Buhl soll das Mittel auf Anraten seines Expeditionsleiters und Arztes Karl Maria Herrligkoffer eingenommen haben.
Wundermittel aus den Labors
Herrligkoffer schreibt in seinem Buch «Nanga Parbat. Sieben Jahrzehnte Gipfelkampf
in Sonnenglut und Eis» unverkrampft über den pharmazeutischen Höhenschub. Er
propagierte damals Pervitin als Grundausstattung für die persönliche Apotheke eines
jeden Alpinisten. Das brachte einige zwar auf die Gipfel, aber auch um ihre Finger oder
gar um ihr Leben. Der deutsche Alpinist Sigi Löw, der als zweiter Mensch auf dem
Nanga Parbat stand, und viele andere sind wohl umgekommen, weil sie auf dem Gipfel
«völlig plemplem» (Messner) gewesen waren und nicht mehr wussten, was sie taten.
Herrligkoffer organisierte und leitete zwischen 1953 und 1985 zahlreiche stark
beachtete Himalajaexpeditionen.
Pervitin geriet aus der Mode, die Diskussionen über andere Möglichkeiten liefen aber weiter. Das Wundermittel aus den Labors der 1970er Jahre hiess Diamox. Es hilft Symptome eines Hirnödems bei auftretender Höhenkrankheit abzumildern. Zusammen mit Dexamethason und Dexedrin, einem Amphetamin, also reinem «Speed», wurde daraus der berühmteste Cocktail der Alpingeschichte gemixt – der 3D-Cocktail. «Have you had the 3D?», lautete damals die wohl gängigste Frage in den Basislagern der Achttausender. Bei der Elite scheint der Cocktail unterdessen verpönt, Everest-Touristen konsumieren ihn dagegen wohl nach wie vor. «Ein weites, dunkles Feld», sagt Oswald Oelz. Wie schnell ein Mittel den Weg vom Achttausender in die Niederungen findet, zeigen auch diese Zahlen: Im Jahr 1986 wird die Substanz Acetazolamid (Diamox) erst von rund 2 Prozent aller Bergamateure konsumiert. 1998 sind es dann bereits 12 Prozent und 2010 sogar 44 Prozent.
Alpinisten auf «Speed» (Reisen-Freizeit, NZZ Online) Viagra, EPO und Co.
In den 1990er Jahren wiesen Wissenschafter auf der Capanna Margherita nach, dass
das Medikament Nifedipin beim präventiven Einsatz gegen das Höhenlungenödem gute
Arbeit leistet. Seither ist es Teil vieler Rucksackapotheken. Seit Forscher vor einigen
Jahren zeigten, dass der Arzneistoff Sildenafil gegen Höhenkrankheit helfen kann, wird
auch dieses Präparat nicht länger nur im Schlafzimmer eingenommen. Sildenafil ist
unter dem Handelsnamen Viagra zur Behandlung der «erektilen Dysfunktion»
vorgesehen. Und immer, wenn ein Präparat im Spitzensport reüssiert, ist der Weg in
den Spitzenalpinismus nicht weit.
Carsten Lundby, der an der Universität Zürich zum Thema «Sauerstofftransport und -verwertung» forscht, hat zahlreiche Untersuchungen mit Erythropoetin (EPO)durchgeführt. EPO wird vor allem in Radsportkreisen eingesetzt, um die Bildung roter Blutkörperchen anzuregen. Lundby hat nachgewiesen, dass EPO auch in der Höhe wirksam ist. «Ich gehe deshalb davon aus, dass EPO im Höhenalpinismus angewendet wird», sagt er. Diese These bestätigt der Tiroler Extrembergsteiger Stephan Keck in einem Interview auf dem Internetportal Netzathleten.de: «EPO hilft definitiv. (. .) Ich bin überzeugt, dass im Höhenbergsteigen gleich viel gedopt wird wie in anderen Sportarten, wenn nicht sogar mehr.» «Who cares?», fragt Peter Hackett, und Oswald Oelz sagt: «Jeder soll sich so umbringen können, wie er will.» Viele Alpinmediziner sprechen denn auch lieber nicht von Doping, sondern von Selbstmedikation. Bengt Kayser ist das zu verbrämt. Der Genfer Professor für Leistungsphysiologie wundert sich, warum für Spitzensportler verboten ist, was andere ungeniert konsumieren dürfen. Persönlich ist er gegen die «Nulltoleranz im Spitzensport, die moralische und inquisitorische Züge» in sich trage, und schlägt stattdessen die schrittweise Dopingfreigabe vor. Damit wäre auch die Bergelite der lästigen Diskussionen enthoben. Auf dem Monte Verità hatte Kayser aber einen schweren Stand. Die Anarchofraktion reklamiert die Anarchozone nach wie vor für sich allein.
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